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F23.8Sonstige akute vorübergehende psychotische Störungen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Reaktive und andere psychotische Störungen, leichte und mittelgradige depressive Störungen (< 50 Jahre) — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Definition:

Hier sollen alle anderen nicht näher bezeichneten akuten psychotischen Störungen, ohne Anhalt für eine organische Ursache, klassifiziert werden und die nicht die Kriterien für F23.0-F23.3 erfüllen.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2433 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 33, der Frauen ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre11652,4 %32,3
15 bis unter 18 Jahre48351311 %19,2
18 bis unter 20 Jahre15693,3 %11,3
20 bis unter 25 Jahre4533129,8 %21,2
25 bis unter 30 Jahre48351311 %15,0
30 bis unter 35 Jahre47301710 %11,5
35 bis unter 40 Jahre3822168,3 %14,0
40 bis unter 45 Jahre3320137,2 %18,7
45 bis unter 50 Jahre2511145,5 %11,0
50 bis unter 55 Jahre2916136,3 %11,1
55 bis unter 60 Jahre191094,2 %18,4
60 bis unter 65 Jahre2514115,5 %14,5
65 bis unter 70 Jahre164123,5 %10,8
70 bis unter 75 Jahre191184,2 %14,4
75 bis unter 80 Jahre11292,4 %13,6
80 bis unter 85 Jahre194154,2 %23,2
85 bis unter 90 Jahre7341,5 %8,4
90 bis unter 95 Jahre1010,22 %15,0
ab 95 Jahren1010,22 %1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

10.299 Fälle

Überwiegend Allgemeine Psychiatrie (89 %)

  • Allgemeine Psychiatrie89 %9.175
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie3,5 %360
  • Innere Medizin2,8 %287
  • Neurologie2,5 %257
  • Pädiatrie0,79 %81
  • Übrige 13 Abteilungen1,3 %139
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin0,35 %36
  • Kardiologie0,25 %26
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,21 %22
  • Gastroenterologie0,15 %15
  • Geriatrie0,12 %12
  • Chirurgie0,058 %6
  • Unfallchirurgie0,058 %6
  • Pneumologie0,049 %5
  • Sonstige Fachabteilung0,049 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,029 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,010 %1
  • Nephrologie0,010 %1
  • Orthopädie0,010 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F23.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige akute vorübergehende psychotische Störungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte