DRGSystemDeutschland

F16.2Psychische und Verhaltensstörungen durch Halluzinogene: Abhängigkeitssyndrom

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Drogenabhängigkeit — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3871 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000–51,0
15 bis unter 18 Jahre2111,8 %–
18 bis unter 20 Jahre9458,0 %7,7
20 bis unter 25 Jahre32161628 %9,6
25 bis unter 30 Jahre2720724 %11,1
30 bis unter 35 Jahre1813516 %12,8
35 bis unter 40 Jahre189916 %18,9
40 bis unter 45 Jahre6425,3 %14,5
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000–17,0
55 bis unter 60 Jahre1100,88 %1,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

510 Fälle

Vor allem Allgemeine Psychiatrie und Innere Medizin (54 % und 20 %)

  • Allgemeine Psychiatrie54 %274
  • Innere Medizin20 %103
  • Pädiatrie11 %56
  • Intensivmedizin6,3 %32
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie2,5 %13
  • Übrige 7 Abteilungen6,3 %32
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie2,2 %11
  • Gastroenterologie1,8 %9
  • Neurologie0,98 %5
  • Sonstige Fachabteilung0,59 %3
  • Unfallchirurgie0,39 %2
  • Kinderchirurgie0,20 %1
  • Pneumologie0,20 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu F16.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis13

Abhängigkeit von D-Lysergsäurediäthylamid
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von halluzinogenem Arzneimittel
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Halluzinogenen
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von halluzinogener Droge
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von LSD [Lysergsäurediäthylamid]-Derivaten
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Lysergsäure
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Mescalin
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Peyotl
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Psilocin
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Psilocybin
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Psilocylin
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeit von Psilocyn
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2
Abhängigkeitssyndrom bei Gebrauch von Halluzinogenen
PrimärschlüsselPrimär†:F16.2

Änderungen

2010Bestand
Psychische und Verhaltensstörungen durch Halluzinogene: Abhängigkeitssyndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte