DRGSystemDeutschland

E22.-Überfunktion der Hypophyse

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Cushing-Syndrom E24.-

Nelson-Tumor E24.1

Überproduktion von: ACTH der Adenohypophyse E24.0

Überproduktion von: ACTH, nicht in Verbindung mit Cushing-Krankheit E27.0

Überproduktion von: Thyreotropin E05.8

Subkodes5

E22.0Akromegalie und hypophysärer HochwuchsChronischeMorbi-RSA’25ATC:3’25
E22.1HyperprolaktinämieChronischeMorbi-RSA’25
E22.2Syndrom der inadäquaten Sekretion von AdiuretinChronischeMorbi-RSA’25
E22.8Sonstige Überfunktion der HypophyseChronischeMorbi-RSA’25
E22.9nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter E22.-.

Rang 614 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,016 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 74, der Frauen ab etwa 80 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9360,31 %1,8
1 bis unter 5 Jahre3120,10 %4,4
5 bis unter 10 Jahre155100,52 %1,9
10 bis unter 15 Jahre6420,21 %4,0
15 bis unter 18 Jahre3120,10 %4,5
18 bis unter 20 Jahre2200,069 %4,0
20 bis unter 25 Jahre8260,28 %4,4
25 bis unter 30 Jahre11380,38 %3,9
30 bis unter 35 Jahre258170,86 %12,6
35 bis unter 40 Jahre2212100,76 %7,3
40 bis unter 45 Jahre3920191,3 %8,0
45 bis unter 50 Jahre3114171,1 %5,4
50 bis unter 55 Jahre5625311,9 %7,0
55 bis unter 60 Jahre14368754,9 %8,4
60 bis unter 65 Jahre2101011097,2 %8,0
65 bis unter 70 Jahre29815514310 %9,1
70 bis unter 75 Jahre33711322412 %10,8
75 bis unter 80 Jahre37214822413 %10,5
80 bis unter 85 Jahre59517641920 %10,9
85 bis unter 90 Jahre53414139318 %11,4
90 bis unter 95 Jahre168461225,8 %11,9
ab 95 Jahren223190,76 %11,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,0 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 11,9 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

2.730 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Nephrologie (56 % und 16 %)

  • Innere Medizin56 %1.538
  • Nephrologie16 %434
  • Gastroenterologie6,0 %164
  • Geriatrie4,9 %134
  • Kardiologie4,4 %121
  • Übrige 21 Abteilungen12 %339
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie2,6 %70
  • Endokrinologie2,1 %57
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,5 %40
  • Pädiatrie1,3 %36
  • Neurochirurgie1,2 %32
  • Pneumologie1,1 %31
  • Intensivmedizin1,1 %29
  • Sonstige Fachabteilung0,37 %10
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,22 %6
  • Unfallchirurgie0,22 %6
  • Chirurgie0,18 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,15 %4
  • Dermatologie0,11 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,073 %2
  • Orthopädie0,073 %2
  • Herzchirurgie0,037 %1
  • Neonatologie0,037 %1
  • Plastische Chirurgie0,037 %1
  • Rheumatologie0,037 %1
  • Urologie0,037 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,037 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Überfunktion der Hypophyse

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte