DRGSystemDeutschland

E00.-Angeborenes Jodmangelsyndrom

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Endemische Krankheitszustände durch direkten umweltbedingten Jodmangel oder infolge mütterlichen Jodmangels. Einige dieser Krankheitszustände gehen aktuell nicht mehr mit einer Hypothyreose einher, sind jedoch Folge unzureichender Schilddrüsenhormonsekretion des Fetus in der Entwicklungsphase. Umweltbedingte strumigene Substanzen können beteiligt sein.

Kodierhinweis:

Soll eine damit verbundene geistige Retardierung angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (F70-F79) zu benutzen.

Exklusive:

Subklinische Jodmangel-Hypothyreose E02

Subkodes4

E00.0neurologischer TypChronischeMorbi-RSA’25
E00.1myxödematöser TypChronischeMorbi-RSA’25
E00.2gemischter TypChronischeMorbi-RSA’25
E00.9nicht näher bezeichnetChronischeMorbi-RSA’25

Änderungen

2010Bestand
Angeborenes Jodmangelsyndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte