D58.8 Sonstige näher bezeichnete hereditäre hämolytische Anämien

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASarkoidose, exkl. Lunge / Kombinierte Immundefekte B / Sonstige und n.n.bez. hereditäre hämolytische Anämien / Mangelanämien — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 8Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 8 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Stomatozytose

Diagnosehäufigkeit

112 Fälle · 52 % Männer · Gipfel unter 1 Jahr · 36 % Pädiatrie’22

Rang 3904 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 38 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr111019,8 %5,2
1 bis unter 5 Jahre9458,0 %10,8
5 bis unter 10 Jahre5324,5 %7,2
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre6515,4 %23,0
18 bis unter 20 Jahre1010,89 %4,0
20 bis unter 25 Jahre6245,4 %7,5
25 bis unter 30 Jahre6155,4 %11,3
30 bis unter 35 Jahre9278,0 %3,6
35 bis unter 40 Jahre6515,4 %9,7
40 bis unter 45 Jahre5414,5 %20,0
45 bis unter 50 Jahre1100,89 %6,0
50 bis unter 55 Jahre7256,3 %12,0
55 bis unter 60 Jahre5054,5 %23,0
60 bis unter 65 Jahre2111,8 %16,5
65 bis unter 70 Jahre4313,6 %13,3
70 bis unter 75 Jahre4223,6 %7,3
75 bis unter 80 Jahre6425,4 %5,2
80 bis unter 85 Jahre9548,0 %9,8
85 bis unter 90 Jahre7346,3 %12,3
90 bis unter 95 Jahre3122,7 %8,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

565 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 36 %

  • Pädiatrie36 %203
  • Innere Medizin32 %183
  • Hämatologie und internistische Onkologie7,4 %42
  • Kinderchirurgie5,8 %33
  • Chirurgie5,1 %29
  • Übrige 12 Abteilungen13 %75
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,8 %27
  • Nephrologie3,2 %18
  • Neonatologie2,1 %12
  • Kardiologie1,1 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,53 %3
  • Geriatrie0,35 %2
  • Intensivmedizin0,35 %2
  • Augenheilkunde0,18 %1
  • Herzchirurgie0,18 %1
  • Neurologie0,18 %1
  • Pneumologie0,18 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,18 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D58.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Atypisches hämolytisch-urämisches Syndrom
2134Primärschlüssel
Familiäre Pseudohyperkaliämie
90044Primärschlüssel
Hereditäre Kryohydrozytose mit normalem Stomatin
398088Primärschlüssel
Hereditäre Kryohydrozytose mit reduziertem Stomatin
168577Primärschlüssel
Hereditäre Stomatozytose
98365Primärschlüssel
Hereditäre Xerozytose
3202Primärschlüssel
Rh [Rhesus]-null-Syndrom
71275Primärschlüssel
Stomatozytose
Primärschlüssel
Waters-West-Syndrom
1046Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)8

3202
Dehydrierte hereditäre StomatozytoseXerozytose, hereditäre
2134
Hämolytisch-urämisches Syndrom, atypische FormAtypisches HUS · aHUS
398088
Kryohydrozytose mit normalem Stomatin, hereditäre Form
168577
Kryohydrozytose mit reduziertem Stomatin, hereditäre FormCHC Typ 2 · Hereditäre Kryohydrozytose Typ 2 · +2
1046
Letale hämolytische Anämie-Genitalfehlbildungen-SyndromhistorischWaters-West-Syndrom
90044
Pseudohyperkaliämie, familiäre
71275
Rh-null-SyndromRh-Mangel-Syndrom
98365
Stomatozytose, hereditäreGruppeHereditäre stomatozytische Krankheit

Änderungen

2010Bestand
Sonstige näher bezeichnete hereditäre hämolytische Anämien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte