DRGSystemDeutschland

D51.-Vitamin-B12-Mangelanämie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Vitamin-B 12-Mangel E53.8

Subkodes6

D51.0durch Mangel an Intrinsic-FaktorMorbi-RSA’25
D51.1durch selektive Vitamin-B12-Malabsorption mit ProteinurieMorbi-RSA’25
D51.2Transcobalamin-II-Mangel (-Anämie)Morbi-RSA’25
D51.3Sonstige alimentäre Vitamin-B12-MangelanämieMorbi-RSA’25
D51.8Sonstige Vitamin-B12-MangelanämienMorbi-RSA’25
D51.9nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter D51.-.

Rang 703 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5230,25 %5,3
1 bis unter 5 Jahre4040,20 %4,3
5 bis unter 10 Jahre000–4,0
10 bis unter 15 Jahre1100,051 %3,2
15 bis unter 18 Jahre3120,15 %7,8
18 bis unter 20 Jahre5140,25 %6,0
20 bis unter 25 Jahre14680,71 %7,0
25 bis unter 30 Jahre3117141,6 %5,3
30 bis unter 35 Jahre2711161,4 %6,5
35 bis unter 40 Jahre4419252,2 %6,1
40 bis unter 45 Jahre4524212,3 %7,1
45 bis unter 50 Jahre6034263,1 %7,2
50 bis unter 55 Jahre9356374,7 %7,1
55 bis unter 60 Jahre13380536,8 %7,0
60 bis unter 65 Jahre17397768,8 %6,9
65 bis unter 70 Jahre1979210510 %7,9
70 bis unter 75 Jahre24210913312 %6,6
75 bis unter 80 Jahre2109911111 %7,3
80 bis unter 85 Jahre29712217515 %7,0
85 bis unter 90 Jahre27111116014 %6,8
90 bis unter 95 Jahre8830584,5 %6,0
ab 95 Jahren194150,97 %4,8

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,0 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 7,9 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

2.022 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (70 %)

  • Innere Medizin70 %1.419
  • Gastroenterologie15 %295
  • Hämatologie und internistische Onkologie8,7 %175
  • Neurologie1,6 %32
  • Pädiatrie1,2 %25
  • Übrige 11 Abteilungen3,8 %76
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,2 %24
  • Geriatrie1,1 %23
  • Nephrologie0,45 %9
  • Chirurgie0,30 %6
  • Pneumologie0,30 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %3
  • Endokrinologie0,049 %1
  • Intensivmedizin0,049 %1
  • Neurochirurgie0,049 %1
  • Rheumatologie0,049 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,049 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Vitamin-B12-Mangelanämie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte