DRGSystemDeutschland

D51.1Vitamin-B12-Mangelanämie durch selektive Vitamin-B12-Malabsorption mit Proteinurie

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Purpura und sonstige Gerinnungsstörungen / Sarkoidose, exkl. Lunge / Kombinierte Immundefekte B und weitere hämatologische Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
Inklusive:

Imerslund-(Gräsbeck-)Syndrom

Megaloblastäre hereditäre Anämie

Diagnosehäufigkeit

Rang 5853 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–5,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1107,7 %–
25 bis unter 30 Jahre000–8,0
30 bis unter 35 Jahre000–37,0
35 bis unter 40 Jahre000–4,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1107,7 %6,0
50 bis unter 55 Jahre1107,7 %–
55 bis unter 60 Jahre22015 %4,8
60 bis unter 65 Jahre1017,7 %6,0
65 bis unter 70 Jahre22015 %18,0
70 bis unter 75 Jahre1017,7 %7,0
75 bis unter 80 Jahre20215 %5,5
80 bis unter 85 Jahre000–11,0
85 bis unter 90 Jahre20215 %7,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.022 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (70 %)

  • Innere Medizin70 %1.419
  • Gastroenterologie15 %295
  • Hämatologie und internistische Onkologie8,7 %175
  • Neurologie1,6 %32
  • Pädiatrie1,2 %25
  • Übrige 11 Abteilungen3,8 %76
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,2 %24
  • Geriatrie1,1 %23
  • Nephrologie0,45 %9
  • Chirurgie0,30 %6
  • Pneumologie0,30 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,15 %3
  • Endokrinologie0,049 %1
  • Intensivmedizin0,049 %1
  • Neurochirurgie0,049 %1
  • Rheumatologie0,049 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,049 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu D51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Imerslund-Gräsbeck-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:D51.135858
Imerslund-Syndrom
PrimärschlüsselPrimär†:D51.135858
Megaloblastäre hereditäre Anämie
PrimärschlüsselPrimär†:D51.135858
Selektive Cobalamin-Malabsorption mit Proteinurie
PrimärschlüsselPrimär†:D51.135858
Vitamin-B12-Mangelanämie durch selektive Vitamin-B12-Malabsorption mit Proteinurie
PrimärschlüsselPrimär†:D51.135858

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

35858
Imerslund-Gräsbeck-SyndromCobalamin-Malabsorption, selektive mit Proteinurie · Megaloblasten-Anämie, familiäre

Änderungen

2010Bestand
Vitamin-B12-Mangelanämie durch selektive Vitamin-B12-Malabsorption mit Proteinurie

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte