DRGSystemDeutschland

A41.2Sepsis durch nicht näher bezeichnete Staphylokokken

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sepsis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

Rang 2615 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 74 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,26 %12,0
1 bis unter 5 Jahre4041,0 %9,7
5 bis unter 10 Jahre1010,26 %10,5
10 bis unter 15 Jahre1010,26 %–
15 bis unter 18 Jahre1010,26 %8,0
18 bis unter 20 Jahre000–16,0
20 bis unter 25 Jahre1100,26 %3,0
25 bis unter 30 Jahre1100,26 %5,0
30 bis unter 35 Jahre4221,0 %27,0
35 bis unter 40 Jahre4401,0 %23,0
40 bis unter 45 Jahre2110,52 %15,0
45 bis unter 50 Jahre7431,8 %18,5
50 bis unter 55 Jahre9542,3 %18,2
55 bis unter 60 Jahre241866,3 %20,8
60 bis unter 65 Jahre3121108,1 %14,3
65 bis unter 70 Jahre54371714 %20,3
70 bis unter 75 Jahre54381614 %16,4
75 bis unter 80 Jahre53351814 %13,3
80 bis unter 85 Jahre65412417 %14,0
85 bis unter 90 Jahre51312013 %11,5
90 bis unter 95 Jahre12483,1 %7,8
ab 95 Jahren3030,78 %6,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 13,3 Tagen (75 bis unter 80 Jahre) und ⌀ 20,3 Tagen (65 bis unter 70 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

62.843 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Urologie (54 % und 8,3 %)

  • Innere Medizin54 %33.853
  • Urologie8,3 %5.197
  • Intensivmedizin6,5 %4.063
  • Kardiologie6,4 %3.995
  • Gastroenterologie5,8 %3.638
  • Übrige 28 Abteilungen19 %12.097
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie4,2 %2.612
  • Nephrologie3,5 %2.203
  • Geriatrie2,5 %1.583
  • Pneumologie1,8 %1.108
  • Pädiatrie1,7 %1.057
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %806
  • Neurologie0,93 %583
  • Sonstige Fachabteilung0,70 %443
  • Unfallchirurgie0,60 %377
  • Gefäßchirurgie0,41 %257
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,27 %167
  • Orthopädie0,25 %154
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,24 %148
  • Herzchirurgie0,15 %95
  • Neurochirurgie0,14 %85
  • Endokrinologie0,13 %79
  • Dermatologie0,11 %69
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,086 %54
  • Rheumatologie0,084 %53
  • Plastische Chirurgie0,075 %47
  • Thoraxchirurgie0,051 %32
  • Kinderchirurgie0,045 %28
  • Neonatologie0,037 %23
  • Kinderkardiologie0,018 %11
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,014 %9
  • Strahlenheilkunde0,011 %7
  • Geburtshilfe0,006 %4
  • Augenheilkunde0,005 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu A41.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Generalisierte Infektion durch Staphylokokken
PrimärschlüsselPrimär†:A41.2
Pyämische Embolie durch Staphylokokken
PrimärschlüsselPrimär†:A41.2
Sepsis durch Staphylokokken
PrimärschlüsselPrimär†:A41.2
Septischer Schock durch Staphylokokken
Zwei PrimärschlüsselPrimär†:A41.2Primär²†:R57.2
Staphylokokkensepsis
PrimärschlüsselPrimär†:A41.2

Änderungen

2010Bestand
Sepsis durch nicht näher bezeichnete Staphylokokken

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte