DRGSystemDeutschland

A39.1Waterhouse-Friderichsen-Syndrom

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sepsis — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1
Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
IfSG
Meldepflichtige Krankheit nach dem Infektionsschutzgesetz. Bei Verdacht, Erkrankung oder Tod ist eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erforderlich.
Laborausnahme EBM
Bei Laboruntersuchungen zu dieser Diagnose kann die Laborausschlussziffer des EBM (32006) gewählt werden.
Inklusive:

Hämorrhagische Entzündung der Nebenniere durch Meningokokken

Meningokokkensepsis mit Nebennierenblutung

Diagnosehäufigkeit

Rang 5259 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2027,7 %27,0
1 bis unter 5 Jahre63323 %21,6
5 bis unter 10 Jahre000–3,0
10 bis unter 15 Jahre000–1,0
15 bis unter 18 Jahre2207,7 %13,0
18 bis unter 20 Jahre2117,7 %128,0
20 bis unter 25 Jahre2117,7 %–
25 bis unter 30 Jahre2027,7 %62,0
30 bis unter 35 Jahre1103,8 %1,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre2117,7 %–
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1103,8 %–
60 bis unter 65 Jahre1103,8 %1,0
65 bis unter 70 Jahre2117,7 %–
70 bis unter 75 Jahre2117,7 %–
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre1013,8 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

303 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 29 %

  • Pädiatrie29 %88
  • Chirurgie20 %62
  • Neurologie19 %57
  • Innere Medizin17 %52
  • Intensivmedizin5,3 %16
  • Übrige 11 Abteilungen9,2 %28
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie1,7 %5
  • Gastroenterologie1,3 %4
  • Pneumologie1,3 %4
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %4
  • Unfallchirurgie0,99 %3
  • Neonatologie0,66 %2
  • Plastische Chirurgie0,66 %2
  • Augenheilkunde0,33 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,33 %1
  • Kinderchirurgie0,33 %1
  • Neurochirurgie0,33 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu A39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Adrenales hämorrhagisches Syndrom durch Meningokokken-Sepsis
Hämorrhagische Adrenalitis durch Meningokokken
Hämorrhagische Nebennierenentzündung durch Meningokokken
Nebennierenapoplexie durch Meningokokken-Sepsis
Nebennierenblutung durch Meningokokken-Sepsis
Nebennierenhämorrhagie durch Meningokokken
Sepsis acutissima hyperergica fulminans
Waterhouse-Friderichsen-Krankheit
Waterhouse-Friderichsen-Syndrom

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

100067
Waterhouse-Friderichsen-SyndromSubtyp

Änderungen

2010Bestand
Waterhouse-Friderichsen-Syndrom

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte