Blutung bei Dauertherapie mit Antikoagulanzien D68.3-
Der Versicherte stellte sich planmäßig in der gefäßchirurgischen Sprechstunde zur Kontrolle nach Bypass-Operation bei pAVK rechts vor. Zudem Z.n. Mitral- und Aortenklappenersatz (mechanisch).
Unerwünschte Nebenwirkungen indikationsgerechter Arzneimittel bei Einnahme gemäß Verordnung werden wie folgt kodiert:
Wie werden Fälle mit Neueinstellung auf orale Antikoagulation (z. B. Phenprocoumon) oder bei Pausierung (z. B. wegen Operation) und anschließender Neueinstellung kodiert? Wann kann ein Kode aus D68.3- Hämorrhagische Diathese durch Antikoagulanzien und Antikörper kodiert werden?
Präoperativ wird bei einem antikoagulierten Patienten das Phenprocoumon abgesetzt und auf Grund des erniedrigten Quickwertes (INR) Vitamin K gegeben. Was wird als Nebendiagnose kodiert?
Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
184 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 52 % Innere Medizin’24
Rang 3361 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 68, der Frauen ab etwa 75 Jahren
| Altersgruppe | Fälle | Männer | Frauen | Anteil | ⌀ Tage |
|---|---|---|---|---|---|
| unter 1 Jahr | 0 | 0 | 0 | – | 2,0 |
| 1 bis unter 5 Jahre | 1 | 0 | 1 | 0,54 % | 1,0 |
| 5 bis unter 10 Jahre | 1 | 0 | 1 | 0,54 % | 2,0 |
| 10 bis unter 15 Jahre | 0 | 0 | 0 | – | 5,5 |
| 15 bis unter 18 Jahre | 2 | 2 | 0 | 1,1 % | 3,0 |
| 18 bis unter 20 Jahre | 1 | 0 | 1 | 0,54 % | 9,0 |
| 20 bis unter 25 Jahre | 4 | 1 | 3 | 2,2 % | 3,0 |
| 25 bis unter 30 Jahre | 1 | 0 | 1 | 0,54 % | – |
| 30 bis unter 35 Jahre | 2 | 2 | 0 | 1,1 % | 5,0 |
| 35 bis unter 40 Jahre | 6 | 4 | 2 | 3,3 % | 3,8 |
| 40 bis unter 45 Jahre | 9 | 8 | 1 | 4,9 % | 2,0 |
| 45 bis unter 50 Jahre | 5 | 1 | 4 | 2,7 % | 4,5 |
| 50 bis unter 55 Jahre | 7 | 7 | 0 | 3,8 % | 3,1 |
| 55 bis unter 60 Jahre | 8 | 6 | 2 | 4,3 % | 2,8 |
| 60 bis unter 65 Jahre | 22 | 15 | 7 | 12 % | 3,7 |
| 65 bis unter 70 Jahre | 17 | 12 | 5 | 9,2 % | 4,7 |
| 70 bis unter 75 Jahre | 23 | 13 | 10 | 13 % | 5,1 |
| 75 bis unter 80 Jahre | 26 | 13 | 13 | 14 % | 3,7 |
| 80 bis unter 85 Jahre | 20 | 12 | 8 | 11 % | 4,6 |
| 85 bis unter 90 Jahre | 19 | 8 | 11 | 10 % | 5,7 |
| 90 bis unter 95 Jahre | 8 | 4 | 4 | 4,3 % | 3,7 |
| ab 95 Jahren | 2 | 0 | 2 | 1,1 % | – |
Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.
Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (52 % und 18 %)
Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z92.
Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte