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Z91.7-Weibliche Genitalverstümmelung in der Eigenanamnese

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Nicht-entzündliche und andere Erkrankungen des Uterus und der Mamma / Entzündliche Erkrankungen der Vagina und der Zervix uteri / Ovarielle Dysfunktion / Menstruationsstörungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
weiblich
Primär für weibliche Patienten vorgesehen (Kann-Kriterium). Bei abweichendem Geschlecht erzeugt der Grouper eine Warnung.
Hinweis:

Die Schlüsselnummern dieser Kategorie sind bei aktuellen Zuständen weiblicher Genitalverstümmelung anzugeben, wenn diese Anlass der Behandlung sind oder die Behandlung anderer Zustände beeinflussen.

Ausgeschlossen sind Zustände nach vorausgegangenen Eingriffen aus medizinischen und kosmetischen Gründen und anderen ästhetischen Maßnahmen, wie z.B. Tattoos und Piercings.

Subkodes5

Z91.70Typ nicht näher bezeichnetweiblichMorbi-RSA’25
Z91.71Typ 1weiblichMorbi-RSA’25
Z91.72Typ 2weiblichMorbi-RSA’25
Z91.73Typ 3weiblichMorbi-RSA’25
Z91.74Typ 4weiblichMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 4166 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1011,2 %7,0
15 bis unter 18 Jahre6067,1 %2,6
18 bis unter 20 Jahre1001012 %3,0
20 bis unter 25 Jahre1201214 %2,7
25 bis unter 30 Jahre2202226 %3,3
30 bis unter 35 Jahre1301315 %4,0
35 bis unter 40 Jahre1401417 %4,1
40 bis unter 45 Jahre2022,4 %3,5
45 bis unter 50 Jahre2022,4 %3,8
50 bis unter 55 Jahre000–4,5
55 bis unter 60 Jahre1011,2 %5,0
60 bis unter 65 Jahre1011,2 %–
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

126 Fälle

Vor allem Plastische Chirurgie und Frauenheilkunde und Geburtshilfe (56 % und 19 %)

  • Plastische Chirurgie56 %70
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe19 %24
  • Chirurgie15 %19
  • Allgemeine Psychiatrie7,1 %9
  • Augenheilkunde0,79 %1
  • Übrige 3 Abteilungen2,4 %3
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie0,79 %1
  • Orthopädie0,79 %1
  • Urologie0,79 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z91.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2016Neu
Weibliche Genitalverstümmelung in der Eigenanamnese
ohne Vorgänger

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte