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Z00-Z99Kapitel 21. Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): · ambulant (§ 295 SGB V):
Hinweis:

Dieses Kapitel sollte nicht für internationale Vergleiche oder für die unikausale Mortalitätsverschlüsselung benutzt werden.

Kodierhinweis:

Die Kategorien Z00-Z99 sind für Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" angegeben sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äußere Ursache unter den Kategorien A00-Y89 klassifizierbar sind. Dies kann hauptsächlich auf zweierlei Art vorkommen:-

Wenn eine Person, wegen einer Krankheit oder ohne krank zu sein, das Gesundheitswesen zu einem speziellen Zweck in Anspruch nimmt, z.B. um eine begrenzte Betreuung oder Grundleistung wegen eines bestehenden Zustandes zu erhalten, um ein Organ oder Gewebe zu spenden, sich prophylaktisch impfen zu lassen oder Rat zu einem Problem einzuholen, das an sich keine Krankheit oder Schädigung ist.-

Wenn irgendwelche Umstände oder Probleme vorliegen, die den Gesundheitszustand einer Person beeinflussen, an sich aber keine bestehende Krankheit oder Schädigung sind. Solche Faktoren können bei Reihenuntersuchungen der Bevölkerung festgestellt werden, wobei eine Person krank sein kann oder nicht, oder sie werden als ein Zusatzfaktor dokumentiert, der dann berücksichtigt werden muss, wenn die Person wegen irgendeiner Krankheit oder Schädigung behandelt wird.

Subkodes7

Z00-Z13Personen, die das Gesundheitswesen zur Untersuchung und Abklärung in Anspruch nehmen
Z20-Z29Personen mit potentiellen Gesundheitsrisiken hinsichtlich übertragbarer Krankheiten
Z30-Z39Personen, die das Gesundheitswesen im Zusammenhang mit Problemen der Reproduktion in Anspruch nehmen
Z40-Z54Personen, die das Gesundheitswesen zum Zwecke spezifischer Maßnahmen und zur medizinischen Betreuung in Anspruch nehmen
Z55-Z65Personen mit potentiellen Gesundheitsrisiken aufgrund sozioökonomischer oder psychosozialer Umstände
Z70-Z76Personen, die das Gesundheitswesen aus sonstigen Gründen in Anspruch nehmen
Z80-Z99Personen mit potentiellen Gesundheitsrisiken aufgrund der Familien- oder Eigenanamnese und bestimmte Zustände, die den Gesundheitszustand beeinflussen

Diagnosehäufigkeit

Zusammengezählt über alle Kodes unter Z00-Z99.

Rang 12 von 21 auf derselben Katalogebene · 3,2 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 1 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr494.522249.036245.48685 %2,7
1 bis unter 5 Jahre4.0652.3621.7030,70 %1,9
5 bis unter 10 Jahre2.7441.6481.0960,47 %2,3
10 bis unter 15 Jahre1.9631.0708930,34 %2,3
15 bis unter 18 Jahre1.3126556570,23 %2,3
18 bis unter 20 Jahre6682783900,12 %2,5
20 bis unter 25 Jahre2.3716921.6790,41 %2,4
25 bis unter 30 Jahre3.6568082.8480,63 %2,4
30 bis unter 35 Jahre4.8869993.8870,84 %2,5
35 bis unter 40 Jahre4.9421.1713.7710,85 %2,6
40 bis unter 45 Jahre4.3641.2543.1100,75 %2,8
45 bis unter 50 Jahre3.9431.3612.5820,68 %2,7
50 bis unter 55 Jahre4.8091.9622.8470,83 %2,7
55 bis unter 60 Jahre6.8233.1973.6261,2 %2,8
60 bis unter 65 Jahre7.4323.8583.5741,3 %3,1
65 bis unter 70 Jahre6.5833.5073.0761,1 %2,8
70 bis unter 75 Jahre5.8183.3602.4581,0 %3,1
75 bis unter 80 Jahre4.6682.7531.9150,81 %3,1
80 bis unter 85 Jahre5.8383.2752.5631,0 %2,9
85 bis unter 90 Jahre4.8382.5702.2680,84 %3,1
90 bis unter 95 Jahre1.7178099080,30 %2,8
ab 95 Jahren4621752870,080 %3,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

592.633 Fälle

Überwiegend Geburtshilfe (83 %)

  • Geburtshilfe83 %489.160
  • Innere Medizin3,3 %19.761
  • Pädiatrie2,9 %17.454
  • Dermatologie2,2 %13.168
  • Kardiologie2,1 %12.666
  • Übrige 32 Abteilungen6,8 %40.424
▸ Übrige einzeln
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,0 %11.697
  • Plastische Chirurgie0,73 %4.314
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,64 %3.821
  • Chirurgie0,62 %3.693
  • Pneumologie0,35 %2.091
  • Neonatologie0,29 %1.697
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,25 %1.470
  • Herzchirurgie0,21 %1.231
  • Gastroenterologie0,20 %1.176
  • Neurologie0,18 %1.078
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,18 %1.056
  • Urologie0,15 %883
  • Kinderchirurgie0,14 %844
  • Nephrologie0,13 %776
  • Nuklearmedizin0,13 %757
  • Unfallchirurgie0,11 %664
  • Kinderkardiologie0,099 %588
  • Orthopädie0,090 %534
  • Intensivmedizin0,067 %395
  • Sonstige Fachabteilung0,047 %280
  • Thoraxchirurgie0,042 %250
  • Neurochirurgie0,038 %228
  • Geriatrie0,037 %219
  • Gefäßchirurgie0,027 %162
  • Allgemeine Psychiatrie0,027 %160
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,020 %117
  • Augenheilkunde0,015 %87
  • Strahlenheilkunde0,010 %62
  • Rheumatologie0,005 %32
  • Endokrinologie0,004 %24
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,004 %21
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,003 %17

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter Z00-Z99.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Kapitel 21. Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte