Z73 Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung

Kurz erklärt: Probleme bei der Lebensbewältigung, darunter „Burn-out“ (Z73.0) — ein Zusatzhinweis, keine eigenständige Krankheit.

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Inklusive:

Akzentuierung von Persönlichkeitszügen

Ausgebranntsein [Burn-out]

Einschränkung von Aktivitäten durch Behinderung

Körperliche oder psychische Belastung o.n.A.

Mangel an Entspannung oder Freizeit

Sozialer Rollenkonflikt, anderenorts nicht klassifiziert

Stress, anderenorts nicht klassifiziert

Unzulängliche soziale Fähigkeiten, anderenorts nicht klassifiziert

Zustand der totalen Erschöpfung

Exklusive:

Probleme mit Bezug auf Pflegebedürftigkeit Z74.-

Probleme mit Bezug auf sozioökonomische oder psychosoziale Umstände Z55-Z65

Diagnosehäufigkeit

59 Fälle · 63 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 24 % Innere Medizin’23

Rang 1317 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 37 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1011,7 %1,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2113,4 %7,5
10 bis unter 15 Jahre1011,7 %2,0
15 bis unter 18 Jahre72512 %3,1
18 bis unter 20 Jahre3125,1 %18,3
20 bis unter 25 Jahre104617 %17,6
25 bis unter 30 Jahre2113,4 %1,5
30 bis unter 35 Jahre2023,4 %1,0
35 bis unter 40 Jahre5328,5 %4,6
40 bis unter 45 Jahre82614 %39,0
45 bis unter 50 Jahre1011,7 %32,0
50 bis unter 55 Jahre3215,1 %3,3
55 bis unter 60 Jahre4316,8 %2,5
60 bis unter 65 Jahre2113,4 %9,5
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre2023,4 %4,0
75 bis unter 80 Jahre1011,7 %3,0
80 bis unter 85 Jahre3125,1 %5,3
85 bis unter 90 Jahre2113,4 %6,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

59 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 24 %

  • Innere Medizin24 %14
  • Allgemeine Psychiatrie22 %13
  • Pädiatrie17 %10
  • Neurologie12 %7
  • Psychosomatik/Psychotherapie10 %6
  • Übrige 6 Abteilungen15 %9
▸ Übrige einzeln
  • Kardiologie5,1 %3
  • Pneumologie3,4 %2
  • Augenheilkunde1,7 %1
  • Chirurgie1,7 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie1,7 %1
  • Orthopädie1,7 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis24

Akzentuierung der Persönlichkeit
Primärschlüssel
Akzentuierung von Persönlichkeitszügen
Primärschlüssel
Akzentuierung von Persönlichkeitszügen vom Typ A
Primärschlüssel
Ausgebranntsein
Primärschlüssel
Burn-out-Erschöpfung
Primärschlüssel
Burn-out-Syndrom
Primärschlüssel
Burn-out-Zustand
Primärschlüssel
Einschränkung von Aktivitäten durch Behinderung
Primärschlüssel
Emanzipationskonflikt
Primärschlüssel
Mangel an Entspannung
Primärschlüssel
Mangel an Freizeit
Primärschlüssel
Physische Überforderung a.n.k.
Primärschlüssel
Physischer Stress a.n.k.
Primärschlüssel
Problem bei der Lebensbewältigung
Primärschlüssel
Psychische Belastung
Primärschlüssel
Psychischer Stress a.n.k.
Primärschlüssel
▸ noch 8 Einträge
Sozialer Rollenkonflikt a.n.k.
Primärschlüssel
Stress
Primärschlüssel
Stresssituation
Primärschlüssel
Totale Erschöpfung a.n.k.
Primärschlüssel
Typ-A-Persönlichkeit
Primärschlüssel
Typ-A-Verhalten
Primärschlüssel
Unzulängliche soziale Fähigkeiten a.n.k.
Primärschlüssel
Zukunftsangst
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte