Z55-Z65 Personen mit potentiellen Gesundheitsrisiken aufgrund sozioökonomischer oder psychosozialer Umstände

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): – · ambulant (§ 295 SGB V): –

Subkodes11

Z55 Kontaktanlässe mit Bezug auf die Ausbildung
Z56 Kontaktanlässe mit Bezug auf das Berufsleben
Z57 Berufliche Exposition gegenüber Risikofaktoren
Z58 Kontaktanlässe mit Bezug auf die physikalische Umwelt
Z59 Kontaktanlässe mit Bezug auf das Wohnumfeld oder die wirtschaftliche Lage
Z60 Kontaktanlässe mit Bezug auf die soziale Umgebung
Z61 Kontaktanlässe mit Bezug auf Kindheitserlebnisse
Z62 Andere Kontaktanlässe mit Bezug auf die Erziehung
Z63 Andere Kontaktanlässe mit Bezug auf den engeren Familienkreis
Z64.- Kontaktanlässe mit Bezug auf bestimmte psychosoziale Umstände
Z65 Kontaktanlässe mit Bezug auf andere psychosoziale Umstände

Diagnosehäufigkeit

129 Fälle · 53 % Männer · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 31 % Innere Medizin’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter Z55-Z65.

Rang 221 von 228 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 18, der Frauen ab etwa 39 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr136710 %4,3
1 bis unter 5 Jahre5233,9 %2,2
5 bis unter 10 Jahre4313,1 %3,3
10 bis unter 15 Jahre2015516 %6,6
15 bis unter 18 Jahre169712 %11,4
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1010,78 %1,0
30 bis unter 35 Jahre5143,9 %4,0
35 bis unter 40 Jahre3032,3 %2,0
40 bis unter 45 Jahre1010,78 %1,0
45 bis unter 50 Jahre1010,78 %4,0
50 bis unter 55 Jahre11928,5 %1,0
55 bis unter 60 Jahre3302,3 %2,3
60 bis unter 65 Jahre3212,3 %4,7
65 bis unter 70 Jahre11658,5 %7,5
70 bis unter 75 Jahre6244,7 %22,0
75 bis unter 80 Jahre7345,4 %13,1
80 bis unter 85 Jahre6154,7 %7,3
85 bis unter 90 Jahre9367,0 %11,1
90 bis unter 95 Jahre2201,6 %7,5
ab 95 Jahren2111,6 %3,0

Behandelnde Fachabteilung

129 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 31 %

  • Innere Medizin31 %40
  • Pädiatrie28 %36
  • Chirurgie19 %25
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie12 %15
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,3 %3
  • Übrige 5 Abteilungen7,8 %10
▸ Übrige einzeln
  • Neonatologie2,3 %3
  • Allgemeine Psychiatrie1,6 %2
  • Geburtshilfe1,6 %2
  • Geriatrie1,6 %2
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,78 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Zusammengezählt über alle Dreisteller unter Z55-Z65.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Personen mit potentiellen Gesundheitsrisiken aufgrund sozioökonomischer oder psychosozialer Umstände

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte