DRGSystemDeutschland

Z45.8-Anpassung und Handhabung von sonstigen implantierten medizinischen Geräten

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.

Subkodes5

Z45.80Anpassung und Handhabung eines Neurostimulators
Z45.81Anpassung und Handhabung eines Zwerchfellschrittmachers
Z45.84Anpassung und Handhabung eines Bronchialstents
Z45.85Anpassung und Handhabung eines Trachealstents
Z45.88Anpassung und Handhabung von sonstigen implantierten medizinischen Geräten

Diagnosehäufigkeit

Rang 2523 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–1,0
5 bis unter 10 Jahre5411,2 %1,7
10 bis unter 15 Jahre7521,7 %3,5
15 bis unter 18 Jahre2200,48 %3,0
18 bis unter 20 Jahre3210,71 %9,5
20 bis unter 25 Jahre10462,4 %4,7
25 bis unter 30 Jahre7341,7 %2,2
30 bis unter 35 Jahre8351,9 %2,0
35 bis unter 40 Jahre8621,9 %2,8
40 bis unter 45 Jahre2413115,7 %2,6
45 bis unter 50 Jahre161063,8 %1,6
50 bis unter 55 Jahre2918116,9 %1,9
55 bis unter 60 Jahre54302413 %2,0
60 bis unter 65 Jahre62332915 %1,8
65 bis unter 70 Jahre58362214 %1,9
70 bis unter 75 Jahre60332714 %3,1
75 bis unter 80 Jahre3213197,6 %1,7
80 bis unter 85 Jahre287216,7 %2,2
85 bis unter 90 Jahre8081,9 %2,8
90 bis unter 95 Jahre000–2,3
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

22.560 Fälle

Vor allem Kardiologie und Innere Medizin (47 % und 45 %)

  • Kardiologie47 %10.525
  • Innere Medizin45 %10.173
  • Herzchirurgie3,8 %849
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,4 %321
  • Kinderkardiologie0,88 %199
  • Übrige 21 Abteilungen2,2 %493
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie0,63 %143
  • Neurochirurgie0,27 %62
  • Pädiatrie0,26 %59
  • Urologie0,21 %47
  • Intensivmedizin0,16 %35
  • Nephrologie0,12 %28
  • Gefäßchirurgie0,084 %19
  • Neurologie0,084 %19
  • Sonstige Fachabteilung0,058 %13
  • Thoraxchirurgie0,044 %10
  • Unfallchirurgie0,044 %10
  • Gastroenterologie0,035 %8
  • Geriatrie0,035 %8
  • Kinderchirurgie0,027 %6
  • Orthopädie0,027 %6
  • Pneumologie0,027 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,022 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %4
  • Plastische Chirurgie0,009 %2
  • Strahlenheilkunde0,009 %2
  • Endokrinologie0,004 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Anpassung und Handhabung von sonstigen implantierten medizinischen Geräten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte