DRGSystemDeutschland

Z22.3Keimträger anderer näher bezeichneter bakterieller Krankheiten

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
SEG4-KDE:17
  • Nr. 17 MRSA, Screening – durch Schlichtungsausschuss entschieden
Inklusive:

Keimträger bakterieller Krankheit durch: Meningokokken

Keimträger bakterieller Krankheit durch: Staphylokokken

Keimträger bakterieller Krankheit durch: Streptokokken

Diagnosehäufigkeit

Rang 4185 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5416,1 %12,4
1 bis unter 5 Jahre3033,7 %10,6
5 bis unter 10 Jahre3213,7 %4,0
10 bis unter 15 Jahre6337,3 %–
15 bis unter 18 Jahre000–4,0
18 bis unter 20 Jahre1101,2 %–
20 bis unter 25 Jahre1101,2 %–
25 bis unter 30 Jahre000–10,0
30 bis unter 35 Jahre3123,7 %20,0
35 bis unter 40 Jahre3213,7 %–
40 bis unter 45 Jahre3123,7 %4,0
45 bis unter 50 Jahre1101,2 %–
50 bis unter 55 Jahre1101,2 %–
55 bis unter 60 Jahre2202,4 %9,0
60 bis unter 65 Jahre5236,1 %4,0
65 bis unter 70 Jahre6157,3 %7,1
70 bis unter 75 Jahre96311 %4,2
75 bis unter 80 Jahre115613 %7,4
80 bis unter 85 Jahre106412 %6,9
85 bis unter 90 Jahre6247,3 %3,7
90 bis unter 95 Jahre1101,2 %8,7
ab 95 Jahren2112,4 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.453 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (59 % und 8,3 %)

  • Innere Medizin59 %1.453
  • Pädiatrie8,3 %204
  • Kardiologie6,6 %162
  • Pneumologie5,1 %125
  • Neurologie4,6 %114
  • Übrige 22 Abteilungen16 %395
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,2 %103
  • Geriatrie3,4 %83
  • Nephrologie1,6 %39
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %33
  • Lungen- und Bronchialheilkunde1,1 %26
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,90 %22
  • Chirurgie0,82 %20
  • Herzchirurgie0,41 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,41 %10
  • Urologie0,37 %9
  • Unfallchirurgie0,29 %7
  • Geburtshilfe0,20 %5
  • Intensivmedizin0,20 %5
  • Endokrinologie0,16 %4
  • Kinderkardiologie0,16 %4
  • Neonatologie0,16 %4
  • Orthopädie0,12 %3
  • Rheumatologie0,12 %3
  • Dermatologie0,082 %2
  • Kinderchirurgie0,041 %1
  • Neurochirurgie0,041 %1
  • Thoraxchirurgie0,041 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Keimträger einer bakteriellen Krankheit a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3
Keimträger von Meningokokken
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3
Keimträger von Staphylokokken
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3
Keimträger von Streptokokken
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3
Überträger einer bakteriellen Krankheit a.n.k.
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3
Überträger von Meningokokken
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3
Überträger von Staphylokokken
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3
Überträger von Streptokokken
PrimärschlüsselPrimär†:Z22.3

Änderungen

2010Bestand
Keimträger anderer näher bezeichneter bakterieller Krankheiten

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte