Z04.5 Untersuchung und Beobachtung nach durch eine Person zugefügter Verletzung

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Inklusive:

Untersuchung von Opfer oder Beschuldigtem nach angegebener Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch

Untersuchung von Opfer oder Beschuldigtem nach sonstiger durch eine Person zugefügter Verletzung

Diagnosehäufigkeit

283 Fälle · 58 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 31 % Pädiatrie’24

Rang 2915 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 4, der Frauen ab etwa 11 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr48321617 %5,0
1 bis unter 5 Jahre79364328 %2,7
5 bis unter 10 Jahre42222015 %2,2
10 bis unter 15 Jahre44182616 %1,8
15 bis unter 18 Jahre3042611 %2,7
18 bis unter 20 Jahre2020,71 %1,0
20 bis unter 25 Jahre8172,8 %1,3
25 bis unter 30 Jahre12394,2 %1,7
30 bis unter 35 Jahre5051,8 %1,0
35 bis unter 40 Jahre3031,1 %3,3
40 bis unter 45 Jahre000–1,0
45 bis unter 50 Jahre3121,1 %–
50 bis unter 55 Jahre000–1,0
55 bis unter 60 Jahre3031,1 %1,0
60 bis unter 65 Jahre1010,35 %–
65 bis unter 70 Jahre1010,35 %–
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000–1,0
85 bis unter 90 Jahre000–1,0
90 bis unter 95 Jahre1010,35 %–
ab 95 Jahren1100,35 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

3.750 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Pädiatrie, hat 31 %

  • Pädiatrie31 %1.157
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe24 %906
  • Unfallchirurgie11 %410
  • Chirurgie7,7 %288
  • Kinderchirurgie6,3 %238
  • Übrige 25 Abteilungen20 %751
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin5,1 %190
  • Neurologie4,5 %168
  • Orthopädie2,4 %91
  • Sonstige Fachabteilung1,7 %64
  • Geburtshilfe1,2 %44
  • Kardiologie1,1 %40
  • Neonatologie0,80 %30
  • Intensivmedizin0,77 %29
  • Gastroenterologie0,51 %19
  • Neurochirurgie0,37 %14
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,32 %12
  • Allgemeine Psychiatrie0,24 %9
  • Kinderkardiologie0,24 %9
  • Urologie0,24 %9
  • Pneumologie0,21 %8
  • Dermatologie0,080 %3
  • Endokrinologie0,053 %2
  • Nephrologie0,053 %2
  • Plastische Chirurgie0,053 %2
  • Augenheilkunde0,027 %1
  • Geriatrie0,027 %1
  • Herzchirurgie0,027 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,027 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,027 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,027 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu Z04.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Abklärung bei angeblichen sexuellen Missbrauchs
Primärschlüssel
Abklärung bei angeblichen Vergewaltigung
Primärschlüssel
Abklärung bei Verdacht auf Misshandlung
Primärschlüssel
Abklärung bei zugefügter Verletzung a.n.k.
Primärschlüssel
Untersuchung von Opfer oder Beschuldigtem nach angegebener Vergewaltigung oder sexuellem Missbrauch
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Untersuchung und Beobachtung nach durch eine Person zugefügter Verletzung

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte