T98.- Folgen sonstiger und nicht näher bezeichneter Wirkungen äußerer Ursachen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

Folgezustände oder Spätfolgen einer Krankheit sind aktuelle Krankheitszustände, die durch eine frühere Krankheit hervorgerufen wurden.

SEG-4KDE 14: Alkoholrausch01.01.2026

Abgrenzung bei der Kodierung als Hauptdiagnose für stationäre Behandlung: F10.0 Psychische Störungen und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Akute Intoxikation [akuter Rausch] gegen T51.0 Toxische Wirkung von vorwiegend nicht medizinisch verwendeten Substanzen, Toxische Wirkung von Alkohol, Äthanol

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes4

T98.0 Folgen der Auswirkungen von Fremdkörpern in natürlichen KörperöffnungenMorbi-RSA⚖ 2
T98.1 Folgen sonstiger und nicht näher bezeichneter Schäden durch äußere UrsachenMorbi-RSA⚖ 2
T98.2 Folgen bestimmter Frühkomplikationen eines TraumasMorbi-RSA⚖ 2
T98.3 Folgen von Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen und medizinischer Behandlung, anderenorts nicht klassifiziertMorbi-RSA⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

198 Fälle · 65 % Männer · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 63 % Innere Medizin’22

Zusammengezählt über alle Kodes unter T98.-.

Rang 1137 von 1.540 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 51 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1100,51 %2,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre4222,0 %1,5
18 bis unter 20 Jahre7703,5 %1,9
20 bis unter 25 Jahre13766,6 %1,2
25 bis unter 30 Jahre10645,1 %1,8
30 bis unter 35 Jahre161248,1 %1,7
35 bis unter 40 Jahre11475,6 %1,9
40 bis unter 45 Jahre13946,6 %1,8
45 bis unter 50 Jahre161518,1 %5,1
50 bis unter 55 Jahre27171014 %5,7
55 bis unter 60 Jahre12846,1 %3,3
60 bis unter 65 Jahre181269,1 %4,7
65 bis unter 70 Jahre161338,1 %4,8
70 bis unter 75 Jahre8354,0 %3,4
75 bis unter 80 Jahre7433,5 %2,1
80 bis unter 85 Jahre9364,5 %4,6
85 bis unter 90 Jahre8534,0 %4,5
90 bis unter 95 Jahre2111,0 %6,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

198 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (63 %)

  • Innere Medizin63 %125
  • Chirurgie36 %72
  • Gastroenterologie0,51 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Folgen sonstiger und nicht näher bezeichneter Wirkungen äußerer Ursachen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte