DRGSystemDeutschland

T83.4Mechanische Komplikation durch sonstige Prothesen, Implantate oder Transplantate im Genitaltrakt

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Sonstige gynäkologische und andrologische Erkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Unter T82.0 aufgeführte Zustände durch (implantierte) Penisprothese

Diagnosehäufigkeit

Rang 1543 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,007 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 49, der Frauen ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–5,0
1 bis unter 5 Jahre1010,084 %–
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000–1,0
15 bis unter 18 Jahre1100,084 %–
18 bis unter 20 Jahre1100,084 %4,0
20 bis unter 25 Jahre302732,5 %5,2
25 bis unter 30 Jahre393633,3 %5,5
30 bis unter 35 Jahre504284,2 %5,5
35 bis unter 40 Jahre252052,1 %5,0
40 bis unter 45 Jahre7134375,9 %3,4
45 bis unter 50 Jahre6116455,1 %2,6
50 bis unter 55 Jahre9731668,1 %3,3
55 bis unter 60 Jahre126289811 %3,3
60 bis unter 65 Jahre1601714313 %3,0
65 bis unter 70 Jahre1713114014 %3,3
70 bis unter 75 Jahre1452811712 %3,4
75 bis unter 80 Jahre9910898,3 %3,8
80 bis unter 85 Jahre8318656,9 %3,7
85 bis unter 90 Jahre358272,9 %4,9
90 bis unter 95 Jahre2110,17 %4,7
ab 95 Jahren000–7,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (45 bis unter 50 Jahre) und ⌀ 3,8 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

9.387 Fälle

Überwiegend Urologie (63 %)

  • Urologie63 %5.871
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe17 %1.587
  • Innere Medizin11 %987
  • Chirurgie3,0 %283
  • Nephrologie1,3 %124
  • Übrige 18 Abteilungen5,7 %535
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,3 %118
  • Gastroenterologie0,86 %81
  • Plastische Chirurgie0,53 %50
  • Kardiologie0,47 %44
  • Kinderchirurgie0,39 %37
  • Sonstige Fachabteilung0,39 %37
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,29 %27
  • Intensivmedizin0,27 %25
  • Neurologie0,27 %25
  • Pneumologie0,26 %24
  • Pädiatrie0,23 %22
  • Orthopädie0,12 %11
  • Gefäßchirurgie0,096 %9
  • Unfallchirurgie0,096 %9
  • Rheumatologie0,075 %7
  • Endokrinologie0,053 %5
  • Herzchirurgie0,021 %2
  • Neurochirurgie0,021 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Mechanische Komplikation durch Genitalorgantransplantat
PrimärschlüsselPrimär†:T83.4
Mechanische Komplikation durch Genitaltrakttransplantat
PrimärschlüsselPrimär†:T83.4
Mechanische Komplikation durch Penisprothese
PrimärschlüsselPrimär†:T83.4
Mechanische Komplikation durch Samenleiterimplantat
PrimärschlüsselPrimär†:T83.4
Mechanische Komplikation durch Samenleiterprothese
PrimärschlüsselPrimär†:T83.4
Postoperative Erosion nach TVT
PrimärschlüsselPrimär†:T83.4

Änderungen

2010Bestand
Mechanische Komplikation durch sonstige Prothesen, Implantate oder Transplantate im Genitaltrakt

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte