Blutung durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
Embolie durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
Fibrose durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
Schmerzen durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
Stenose durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
Thrombose durch Prothesen, Implantate oder Transplantate im Herzen und in den Gefäßen
Fallkonstellation 3 (Bis 2012 Kodierempfehlung Nr. 20)
Fall 1: Aufnahme wegen einer Sepsis / SIRS, antibiotische Therapie. Im Rahmen der Sepsis kam es zu einem akuten oligurischen Transplantatversagen bei Z. n. Nierentransplantation. Intensivmedizinische Therapie und kurzfristig Einsatz von Nierenersatzverfahren. Als Nebendiagnose wird T86.
Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen
Anmerkung: Diese Richtlinie enthält Erläuterungen zur Kodierung von Diagnosen und Prozeduren im Zusammenhang mit Schrittmachern. Diese gelten sinngemäß auch für die Kodierung von Implantation, Wechsel und Entfernung eines Defibrillators.
Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose
Wie ist der thrombotische Verschluss eines femoro-poplitealen Prothesenbypasses zu kodieren?
Die stationäre Aufnahme erfolgt zur Korrektur des Port-Katheters bei Thrombose. Bekannt ist ein metastasierendes Rektum-Karzinom. Was ist die Hauptdiagnose? Ist der Tumor als Nebendiagnose zu kodieren?
Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.
Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.
Quelle: ICD-10-GM, Version 2018 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte