T81.3 Aufreißen einer Operationswunde, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASonstige näher bezeichnete Komplikationen nach med. Maßnahmen / Komplikationen nach Impfung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Dehiszenz einer Operationswunde

Ruptur einer Operationswunde

Exklusive:

Dehiszenz einer: geburtshilflichen Dammwunde O90.1

Dehiszenz einer: Kaiserschnittwunde O90.0

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Eine Patientin wird nach erfolgter sekundärer Brustrekonstruktion mittels TRAM-Lappens (Transversus Rectus Abdominis Muskel-Lappen) bei operiertem und bestrahltem Mammakarzinom wegen bestehender Restdefekte im Sinne einer sekundären Wundheilung (Dehiszenz) außerhalb der oGVD des sekundären Brustaufbaus aufgenommen.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

6.594 Fälle · 54 % Frauen · Gipfel 65 bis unter 70 Jahre · 34 % Chirurgie’24

Rang 495 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,037 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr241680,36 %5,9
1 bis unter 5 Jahre3217150,49 %4,6
5 bis unter 10 Jahre4030100,61 %3,8
10 bis unter 15 Jahre4328150,65 %4,1
15 bis unter 18 Jahre4026140,61 %6,7
18 bis unter 20 Jahre292270,44 %7,8
20 bis unter 25 Jahre9755421,5 %6,5
25 bis unter 30 Jahre12159621,8 %5,6
30 bis unter 35 Jahre181711102,7 %6,2
35 bis unter 40 Jahre271891824,1 %6,0
40 bis unter 45 Jahre288921964,4 %7,6
45 bis unter 50 Jahre3671272405,6 %7,1
50 bis unter 55 Jahre4411652766,7 %8,7
55 bis unter 60 Jahre6473053429,8 %8,9
60 bis unter 65 Jahre73540033511 %11,2
65 bis unter 70 Jahre81142139012 %10,7
70 bis unter 75 Jahre76337339012 %10,4
75 bis unter 80 Jahre6323123209,6 %11,0
80 bis unter 85 Jahre5932533409,0 %10,7
85 bis unter 90 Jahre3261421844,9 %11,5
90 bis unter 95 Jahre9729681,5 %10,6
ab 95 Jahren16790,24 %6,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 5,6 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 11,5 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

59.191 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 34 %

  • Chirurgie34 %20.156
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,1 %5.402
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,8 %5.209
  • Unfallchirurgie8,6 %5.076
  • Orthopädie6,9 %4.079
  • Übrige 27 Abteilungen33 %19.269
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,5 %2.672
  • Innere Medizin3,9 %2.307
  • Urologie3,7 %2.198
  • Neurochirurgie3,5 %2.085
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,3 %1.980
  • Plastische Chirurgie3,3 %1.924
  • Herzchirurgie3,2 %1.869
  • Dermatologie1,2 %735
  • Kardiologie0,86 %509
  • Kinderchirurgie0,82 %486
  • Pädiatrie0,78 %460
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %399
  • Gastroenterologie0,58 %346
  • Geriatrie0,56 %332
  • Augenheilkunde0,51 %299
  • Thoraxchirurgie0,42 %248
  • Intensivmedizin0,25 %147
  • Neurologie0,13 %78
  • Nephrologie0,13 %76
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,056 %33
  • Kinderkardiologie0,052 %31
  • Pneumologie0,049 %29
  • Endokrinologie0,014 %8
  • Geburtshilfe0,010 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %6
  • Neonatologie0,005 %3
  • Strahlenheilkunde0,005 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis23

Aufbrechen der Operationswunde a.n.k.
Primärschlüssel
Aufplatzen von Stichen und Nähten
Primärschlüssel
Aufreißen der Operationswunde a.n.k.
Primärschlüssel
Dehiszenz einer Operationswunde a.n.k.
Primärschlüssel
Eviszeration durch Operationswunde
Primärschlüssel
Eviszeration nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Nahtdehiszenz
Primärschlüssel
Nahtdehiszenz der Bindehaut
Primärschlüssel
Nahtdehiszenz der Hornhaut
Primärschlüssel
Nahtdehiszenz der Konjunktiva
Primärschlüssel
Nahtinsuffizienz
Primärschlüssel
Nahtruptur mit Hornhautprolaps
Primärschlüssel
Nahtruptur mit Skleraprolaps
Primärschlüssel
Nahtruptur ohne Hornhautprolaps
Primärschlüssel
Nahtruptur ohne Skleraprolaps
Primärschlüssel
Platzbauch
Primärschlüssel
▸ noch 7 Einträge
Postoperative Dehiszenz a.n.k.
Primärschlüssel
Postoperative Wundruptur
Primärschlüssel
Ruptur einer Operationswunde
Primärschlüssel
Sekundär verheilende Wunde nach Eingriff
Primärschlüssel
Sekundärheilung einer Wunde
Primärschlüssel
Wunddehiszenz
Primärschlüssel
Wunddehiszenz mit Platzbauch
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Aufreißen einer Operationswunde, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte