T81.1 Schock während oder als Folge eines Eingriffes, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:12Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAortenaneurysma / Schock / Störungen des Herz-Kreislaufsystems bei sonstigen anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kollaps o.n.A. während oder als Folge eines Eingriffes

Schock (endotoxisch) (hypovolämisch) während oder als Folge eines Eingriffes

Postoperativer Schock o.n.A.

Kodierhinweis:

Soll das Vorliegen eines septischen Schocks angegeben werden, ist eine zusätzliche Schlüsselnummer (R57.2) zu benutzen.

Exklusive:

Schock (durch): als Folge von Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft O00-O07 O08.3

Schock (durch): Anästhesie T88.2

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): indikationsgerechtes Arzneimittel bei ordnungsgemäßer Verabreichung T88.6

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): Serum T80.5

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): o.n.A. T78.2

Schock (durch): elektrischen Strom T75.4

Schock (durch): Geburts- O75.1

Schock (durch): traumatisch T79.4

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnah­men

gilt über T81.-

Erkrankungen bzw. Störungen nach medizinischen Maßnahmen als Hauptdiagnose

Während einer Bauchoperation in Vollnarkose Auftreten eines kurzfristigen Blutdruckabfalls auf 80/40 mmHg. Zugleich wird eine Herzfrequenz von 85/min gemessen. Nach Gabe von 0,3 ml Cafedrin-Theodrenalin Blutdruckanstieg auf über 100 mmHg systolisch. Laut OP-Bericht verlässt die Patientin den OP-Saal kreislaufstabil.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

25 Fälle · 60 % Frauen · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 34 % Chirurgie’24

Rang 5340 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 67, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000–34,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000–1,5
18 bis unter 20 Jahre000–1,0
20 bis unter 25 Jahre1014,0 %1,0
25 bis unter 30 Jahre1014,0 %1,0
30 bis unter 35 Jahre1014,0 %–
35 bis unter 40 Jahre000–2,6
40 bis unter 45 Jahre2118,0 %2,0
45 bis unter 50 Jahre2118,0 %–
50 bis unter 55 Jahre31212 %3,0
55 bis unter 60 Jahre2118,0 %1,0
60 bis unter 65 Jahre1014,0 %9,3
65 bis unter 70 Jahre33012 %2,7
70 bis unter 75 Jahre43116 %30,0
75 bis unter 80 Jahre1014,0 %5,2
80 bis unter 85 Jahre30312 %1,0
85 bis unter 90 Jahre1014,0 %–
90 bis unter 95 Jahre000–7,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

59.191 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 34 %

  • Chirurgie34 %20.156
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe9,1 %5.402
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,8 %5.209
  • Unfallchirurgie8,6 %5.076
  • Orthopädie6,9 %4.079
  • Übrige 27 Abteilungen33 %19.269
▸ Übrige einzeln
  • Gefäßchirurgie4,5 %2.672
  • Innere Medizin3,9 %2.307
  • Urologie3,7 %2.198
  • Neurochirurgie3,5 %2.085
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie3,3 %1.980
  • Plastische Chirurgie3,3 %1.924
  • Herzchirurgie3,2 %1.869
  • Dermatologie1,2 %735
  • Kardiologie0,86 %509
  • Kinderchirurgie0,82 %486
  • Pädiatrie0,78 %460
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %399
  • Gastroenterologie0,58 %346
  • Geriatrie0,56 %332
  • Augenheilkunde0,51 %299
  • Thoraxchirurgie0,42 %248
  • Intensivmedizin0,25 %147
  • Neurologie0,13 %78
  • Nephrologie0,13 %76
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,056 %33
  • Kinderkardiologie0,052 %31
  • Pneumologie0,049 %29
  • Endokrinologie0,014 %8
  • Geburtshilfe0,010 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,010 %6
  • Neonatologie0,005 %3
  • Strahlenheilkunde0,005 %3

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T81.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis17

Endotoxischer Schock während eines Eingriffes
Primärschlüssel
Hypovolämie bei postoperativem Schock
Primärschlüssel
Hypovolämischer Schock nach Eingriff
Primärschlüssel
Hypovolämischer Schock während eines Eingriffes
Primärschlüssel
Kollaps nach Eingriff
Primärschlüssel
Kollaps während eines Eingriffes
Primärschlüssel
Postoperativer kardiovaskulärer Kollaps
Primärschlüssel
Postoperativer Schock
Primärschlüssel
Postoperativer septischer Schock
Zwei Primärschlüssel
Schock durch Endotoxine nach Eingriff
Primärschlüssel
Schock durch Endotoxine während eines Eingriffes
Primärschlüssel
Schock durch therapeutischen Unglücksfall a.n.k.
Primärschlüssel
Schock nach chirurgischem Eingriff
Primärschlüssel
Schock während oder als Folge eines Eingriffes
Primärschlüssel
Septischer Schock nach chirurgischen Maßnahmen
Zwei Primärschlüssel
Septischer Schock nach Eingriff
Zwei Primärschlüssel
▸ noch 1 Einträge
Septischer Schock während eines Eingriffes
Zwei Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Schock während oder als Folge eines Eingriffes, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte