T79.4 Traumatischer Schock

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAortenaneurysma / Schock / Störungen des Herz-Kreislaufsystems bei sonstigen anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Schock (unmittelbar) (protrahiert) nach Verletzung

Exklusive:

Schock (durch): als Komplikation bei Abort, Extrauteringravidität oder Molenschwangerschaft O00-O07 O08.3

Schock (durch): Anästhesie T88.2

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): indikationsgerechtes Arzneimittel bei ordnungsgemäßer Verabreichung T88.6

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): Nahrungsmittelunverträglichkeit T78.0

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): Serum T80.5

Schock (durch): anaphylaktisch (durch): o.n.A. T78.2

Schock (durch): Blitzschlag T75.0

Schock (durch): elektrischen Strom T75.4

Schock (durch): Geburts- O75.1

Schock (durch): nichttraumatisch, anderenorts nicht klassifiziert R57.-

Schock (durch): postoperativ T81.1

Diagnosehäufigkeit

21 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 25 % Innere Medizin’24

Rang 5506 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 60, der Frauen ab etwa 68 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000–4,0
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000–4,0
18 bis unter 20 Jahre1104,8 %2,3
20 bis unter 25 Jahre1014,8 %1,0
25 bis unter 30 Jahre2209,5 %–
30 bis unter 35 Jahre2029,5 %2,5
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1104,8 %1,3
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1014,8 %–
55 bis unter 60 Jahre1104,8 %20,0
60 bis unter 65 Jahre1014,8 %1,0
65 bis unter 70 Jahre32114 %12,7
70 bis unter 75 Jahre31214 %1,0
75 bis unter 80 Jahre41319 %4,0
80 bis unter 85 Jahre000–1,0
85 bis unter 90 Jahre1104,8 %1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

5.285 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 25 %

  • Innere Medizin25 %1.347
  • Unfallchirurgie17 %915
  • Chirurgie17 %896
  • Geriatrie8,4 %442
  • Orthopädie5,4 %284
  • Übrige 26 Abteilungen27 %1.401
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,4 %235
  • Pädiatrie4,0 %209
  • Kardiologie3,4 %178
  • Kinderchirurgie2,5 %134
  • Nephrologie2,4 %127
  • Plastische Chirurgie2,2 %115
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,1 %57
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,93 %49
  • Intensivmedizin0,93 %49
  • Dermatologie0,83 %44
  • Neurologie0,79 %42
  • Sonstige Fachabteilung0,66 %35
  • Gefäßchirurgie0,61 %32
  • Pneumologie0,45 %24
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %13
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,25 %13
  • Neurochirurgie0,21 %11
  • Urologie0,17 %9
  • Thoraxchirurgie0,15 %8
  • Endokrinologie0,13 %7
  • Herzchirurgie0,038 %2
  • Kinderkardiologie0,038 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,038 %2
  • Rheumatologie0,038 %2
  • Augenheilkunde0,019 %1
  • Geburtshilfe0,019 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T79.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Atmungsverminderung bei traumatischem Schock
Primärschlüssel
Blutdruckabfall durch Schock nach Verletzung
Primärschlüssel
Blutdruckverminderung bei traumatischem Schock
Primärschlüssel
Hypovolämie bei traumatischem Schock
Primärschlüssel
Kleiner schneller Puls durch Schock nach Verletzung
Primärschlüssel
Niedriger Blutdruck durch Schock nach Verletzung
Primärschlüssel
Schock nach Verletzung
Primärschlüssel
Schwache Atmung durch Schock nach Verletzung
Primärschlüssel
Traumatischer hypovolämischer Schock
Primärschlüssel
Traumatischer Schock
Primärschlüssel
Unmittelbarer Schock nach Verletzung
Primärschlüssel
Verzögerter Schock nach Verletzung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Traumatischer Schock

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte