T56.1 Toxische Wirkung: Quecksilber und dessen Verbindungen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 3Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE 3 Seltene Erkrankungen mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T56.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

4 Fälle · 50 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 41 % Pädiatrie’23

Rang 6926 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 60, der Frauen ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre20250 %27,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre11025 %2,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre11025 %1,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

32 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (41 % und 22 %)

  • Pädiatrie41 %13
  • Innere Medizin22 %7
  • Unfallchirurgie9,4 %3
  • Gastroenterologie6,3 %2
  • Pneumologie6,3 %2
  • Übrige 5 Abteilungen16 %5
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie3,1 %1
  • Kinderchirurgie3,1 %1
  • Nephrologie3,1 %1
  • Neurologie3,1 %1
  • Orthopädie3,1 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T56.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis19

Akrodynie
247165Primärschlüssel
Akrodynie infolge frühkindlicher Quecksilbervergiftung
247165Primärschlüssel
Dermatopolyneuritis
247165Primärschlüssel
Erythrödem
247165Primärschlüssel
Feer-Krankheit
247165Primärschlüssel
Hydrargyrosis a.n.k.
330021Primärschlüssel
Merkurialismus a.n.k.
330021Primärschlüssel
Minamata-Krankheit
1917Primärschlüssel
Pink disease
247165Primärschlüssel
Polyneuritis bei Feer-Krankheit
247165Primärschlüssel
Polyneuropathisches Erythrödem
247165Primärschlüssel
Quecksilbervergiftung
330021Primärschlüssel
Rosa-Krankheit
247165Primärschlüssel
Selter-Swift-Feer-Krankheit
247165Primärschlüssel
Selter-Swift-Feer-Syndrom
247165Primärschlüssel
Swift-Feer-Krankheit
247165Primärschlüssel
▸ noch 3 Einträge
Tremor durch Quecksilber
Primärschlüssel
Tremor durch Quecksilberverbindungen
Primärschlüssel
Trophodermatoneurose
247165Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)3

1917
Methylquecksilber-EmbryopathieICD: Q86.88’26Methylquecksilber-Exposition, vorgeburtliche · Methylquecksilber-Vergiftung, pränatale · +2
330021
QuecksilbervergiftungMerkurialismus · Quecksilber-Intoxikation
247165
Quecksilbervergiftung, infantileFeer-Krankheit · Infantile Akrodynie · +4

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung: Quecksilber und dessen Verbindungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte