T52.2 Toxische Wirkung: Benzol-Homologe

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Distale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Toluol [Methylbenzol]

Xylol [Dimethylbenzol]

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T52.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

10 Fälle · 70 % Männer · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 42 % Innere Medizin’24

Rang 6144 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 43, der Frauen ab etwa 17 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre31230 %–
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre11010 %–
25 bis unter 30 Jahre11010 %–
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000–1,5
40 bis unter 45 Jahre11010 %–
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre22020 %–
55 bis unter 60 Jahre000–1,0
60 bis unter 65 Jahre000–1,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre10110 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren11010 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

175 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (42 % und 32 %)

  • Innere Medizin42 %74
  • Pädiatrie32 %56
  • Intensivmedizin9,7 %17
  • Gastroenterologie4,0 %7
  • Kardiologie4,0 %7
  • Übrige 8 Abteilungen8,0 %14
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung2,3 %4
  • Pneumologie1,7 %3
  • Chirurgie1,1 %2
  • Kinderchirurgie0,57 %1
  • Neonatologie0,57 %1
  • Neurologie0,57 %1
  • Orthopädie0,57 %1
  • Unfallchirurgie0,57 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T52.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Toxische Wirkung von Benzol-Homologen
Primärschlüssel
Toxische Wirkung von Dimethylbenzol
Primärschlüssel
Toxische Wirkung von Methylbenzol
Primärschlüssel
Toxische Wirkung von Toluol
Primärschlüssel
Toxische Wirkung von Xylol
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung: Benzol-Homologe

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte