T51.8 Toxische Wirkung: Sonstige Alkohole

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Distale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T51.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

43 Fälle · 63 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 53 % Innere Medizin’24

Rang 4838 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 31, der Frauen ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–1,0
1 bis unter 5 Jahre55012 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2114,7 %1,0
15 bis unter 18 Jahre3127,0 %1,0
18 bis unter 20 Jahre3217,0 %–
20 bis unter 25 Jahre2204,7 %1,0
25 bis unter 30 Jahre4229,3 %2,0
30 bis unter 35 Jahre2204,7 %1,0
35 bis unter 40 Jahre4229,3 %2,2
40 bis unter 45 Jahre3307,0 %3,0
45 bis unter 50 Jahre3217,0 %1,5
50 bis unter 55 Jahre1012,3 %17,3
55 bis unter 60 Jahre61514 %1,3
60 bis unter 65 Jahre3307,0 %3,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre1102,3 %7,7
75 bis unter 80 Jahre000–3,5
80 bis unter 85 Jahre000–1,0
85 bis unter 90 Jahre1012,3 %1,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

624 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (53 % und 20 %)

  • Innere Medizin53 %330
  • Pädiatrie20 %122
  • Intensivmedizin6,7 %42
  • Gastroenterologie5,8 %36
  • Kardiologie4,0 %25
  • Übrige 16 Abteilungen11 %69
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,7 %23
  • Sonstige Fachabteilung1,4 %9
  • Chirurgie1,3 %8
  • Nephrologie0,80 %5
  • Pneumologie0,80 %5
  • Unfallchirurgie0,64 %4
  • Kinderkardiologie0,48 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,32 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,32 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,32 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,16 %1
  • Gefäßchirurgie0,16 %1
  • Geriatrie0,16 %1
  • Kinderchirurgie0,16 %1
  • Neurochirurgie0,16 %1
  • Urologie0,16 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Toxische Wirkung: Sonstige Alkohole

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte