T46.9 Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete, primär auf das Herz-Kreislaufsystem wirkende Mittel

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T46.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

33 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 49 % Innere Medizin’22

Rang 5169 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 67, der Frauen ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2116,1 %1,0
1 bis unter 5 Jahre71621 %1,1
5 bis unter 10 Jahre1103,0 %1,0
10 bis unter 15 Jahre1013,0 %1,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1013,0 %1,0
25 bis unter 30 Jahre2026,1 %4,5
30 bis unter 35 Jahre1013,0 %1,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre3219,1 %2,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre54115 %1,6
70 bis unter 75 Jahre1103,0 %5,0
75 bis unter 80 Jahre3129,1 %4,7
80 bis unter 85 Jahre41312 %1,8
85 bis unter 90 Jahre1013,0 %25,0
90 bis unter 95 Jahre1103,0 %1,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

721 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (49 % und 23 %)

  • Innere Medizin49 %351
  • Pädiatrie23 %164
  • Kardiologie12 %90
  • Intensivmedizin7,8 %56
  • Gastroenterologie3,7 %27
  • Übrige 10 Abteilungen4,6 %33
▸ Übrige einzeln
  • Geriatrie1,1 %8
  • Pneumologie0,97 %7
  • Neurologie0,55 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,42 %3
  • Kinderkardiologie0,42 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,42 %3
  • Nephrologie0,28 %2
  • Chirurgie0,14 %1
  • Endokrinologie0,14 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T46.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Herzrhythmusstörung durch medikamentöse Nebenwirkung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete, primär auf das Herz-Kreislaufsystem wirkende Mittel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte