T45.7 Vergiftung: Antikoagulanzien-Antagonisten, Vitamin K und sonstige Koagulanzien

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T45.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

26 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 52 % Innere Medizin’22

Rang 5391 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1103,8 %1,0
1 bis unter 5 Jahre1103,8 %3,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1013,8 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2207,7 %2,0
25 bis unter 30 Jahre1013,8 %1,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1103,8 %6,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1103,8 %22,0
55 bis unter 60 Jahre1103,8 %11,0
60 bis unter 65 Jahre1103,8 %1,0
65 bis unter 70 Jahre1103,8 %4,0
70 bis unter 75 Jahre41315 %4,8
75 bis unter 80 Jahre1103,8 %1,0
80 bis unter 85 Jahre2117,7 %15,5
85 bis unter 90 Jahre65123 %7,3
90 bis unter 95 Jahre1013,8 %3,0
ab 95 Jahren1103,8 %6,0

Behandelnde Fachabteilung

860 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (52 % und 23 %)

  • Innere Medizin52 %443
  • Pädiatrie23 %200
  • Kardiologie8,7 %75
  • Gastroenterologie5,0 %43
  • Intensivmedizin4,2 %36
  • Übrige 18 Abteilungen7,3 %63
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,2 %10
  • Nephrologie1,2 %10
  • Neurologie0,70 %6
  • Pneumologie0,70 %6
  • Geriatrie0,47 %4
  • Herzchirurgie0,47 %4
  • Chirurgie0,35 %3
  • Rheumatologie0,35 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,35 %3
  • Unfallchirurgie0,35 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,23 %2
  • Kinderkardiologie0,23 %2
  • Urologie0,23 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,12 %1
  • Dermatologie0,12 %1
  • Endokrinologie0,12 %1
  • Neonatologie0,12 %1
  • Neurochirurgie0,12 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Hypervitaminose von Vitamin K durch Überdosis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Antikoagulanzien-Antagonisten, Vitamin K und sonstige Koagulanzien

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte