T45.2 Vergiftung: Vitamine, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Vergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Nikotinsäure (-Derivate) T46.7

Vitamin K T45.7

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T45.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

25 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 54 % Innere Medizin’24

Rang 5339 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 3 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr74328 %1,8
1 bis unter 5 Jahre104640 %1,6
5 bis unter 10 Jahre2118,0 %–
10 bis unter 15 Jahre000–1,5
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000–1,0
25 bis unter 30 Jahre2208,0 %1,5
30 bis unter 35 Jahre000–1,0
35 bis unter 40 Jahre000–1,0
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000–1,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1104,0 %–
60 bis unter 65 Jahre000–1,0
65 bis unter 70 Jahre000–13,0
70 bis unter 75 Jahre000–4,0
75 bis unter 80 Jahre1014,0 %11,0
80 bis unter 85 Jahre1014,0 %–
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre1014,0 %–
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

838 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (54 % und 19 %)

  • Innere Medizin54 %452
  • Pädiatrie19 %157
  • Kardiologie12 %99
  • Gastroenterologie4,1 %34
  • Intensivmedizin4,1 %34
  • Übrige 15 Abteilungen7,4 %62
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %11
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %11
  • Geriatrie0,84 %7
  • Pneumologie0,72 %6
  • Chirurgie0,60 %5
  • Nephrologie0,48 %4
  • Herzchirurgie0,36 %3
  • Kinderkardiologie0,36 %3
  • Neonatologie0,36 %3
  • Dermatologie0,24 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,24 %2
  • Neurologie0,24 %2
  • Endokrinologie0,12 %1
  • Neurochirurgie0,12 %1
  • Unfallchirurgie0,12 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T45.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Hypervitaminose A durch plötzliche Überdosis
Primärschlüssel
Hypervitaminose D durch plötzliche Überdosis
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Vitamine, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte