T44.9 Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete, primär auf das autonome Nervensystem wirkende Arzneimittel

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Kombinierte Alpha- und Beta-Rezeptoren-Stimulanzien

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T44.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

33 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 39 % Innere Medizin’23

Rang 5212 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 16 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3219,1 %1,0
1 bis unter 5 Jahre53215 %1,0
5 bis unter 10 Jahre43112 %1,0
10 bis unter 15 Jahre42212 %2,0
15 bis unter 18 Jahre2116,1 %1,5
18 bis unter 20 Jahre2206,1 %1,0
20 bis unter 25 Jahre42212 %1,5
25 bis unter 30 Jahre2116,1 %1,0
30 bis unter 35 Jahre2116,1 %1,5
35 bis unter 40 Jahre1103,0 %1,0
40 bis unter 45 Jahre1013,0 %3,0
45 bis unter 50 Jahre1103,0 %1,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre2116,1 %2,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

422 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 39 %

  • Innere Medizin39 %165
  • Pädiatrie23 %95
  • Intensivmedizin11 %48
  • Kardiologie11 %46
  • Gastroenterologie7,3 %31
  • Übrige 13 Abteilungen8,8 %37
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,6 %15
  • Pneumologie0,95 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,95 %4
  • Geriatrie0,71 %3
  • Chirurgie0,47 %2
  • Nephrologie0,47 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,24 %1
  • Kinderchirurgie0,24 %1
  • Kinderkardiologie0,24 %1
  • Neonatologie0,24 %1
  • Plastische Chirurgie0,24 %1
  • Unfallchirurgie0,24 %1
  • Urologie0,24 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Vergiftung durch kombinierte Alpha- und Beta-Rezeptoren-Stimulanzien
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Sonstige und nicht näher bezeichnete, primär auf das autonome Nervensystem wirkende Arzneimittel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte