T44.7 Vergiftung: Beta-Rezeptorenblocker, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Vergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T44.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

207 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 39 % Innere Medizin’24

Rang 3233 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 52, der Frauen ab etwa 41 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6242,9 %1,1
1 bis unter 5 Jahre191369,2 %1,0
5 bis unter 10 Jahre2110,97 %1,0
10 bis unter 15 Jahre5052,4 %1,0
15 bis unter 18 Jahre9094,3 %1,3
18 bis unter 20 Jahre5142,4 %1,2
20 bis unter 25 Jahre2332011 %2,1
25 bis unter 30 Jahre6152,9 %1,2
30 bis unter 35 Jahre5142,4 %1,3
35 bis unter 40 Jahre8353,9 %1,2
40 bis unter 45 Jahre8353,9 %1,4
45 bis unter 50 Jahre12845,8 %2,5
50 bis unter 55 Jahre161157,7 %1,4
55 bis unter 60 Jahre14596,8 %1,4
60 bis unter 65 Jahre8533,9 %1,1
65 bis unter 70 Jahre9454,3 %1,7
70 bis unter 75 Jahre11475,3 %2,6
75 bis unter 80 Jahre11475,3 %3,9
80 bis unter 85 Jahre2171410 %3,7
85 bis unter 90 Jahre5232,4 %3,9
90 bis unter 95 Jahre3121,4 %3,7
ab 95 Jahren1100,48 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

422 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 39 %

  • Innere Medizin39 %165
  • Pädiatrie23 %95
  • Intensivmedizin11 %48
  • Kardiologie11 %46
  • Gastroenterologie7,3 %31
  • Übrige 13 Abteilungen8,8 %37
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,6 %15
  • Pneumologie0,95 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,95 %4
  • Geriatrie0,71 %3
  • Chirurgie0,47 %2
  • Nephrologie0,47 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,24 %1
  • Kinderchirurgie0,24 %1
  • Kinderkardiologie0,24 %1
  • Neonatologie0,24 %1
  • Plastische Chirurgie0,24 %1
  • Unfallchirurgie0,24 %1
  • Urologie0,24 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T44.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Beta-Rezeptorenblocker, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte