T43.0 Vergiftung: Tri- und tetrazyklische Antidepressiva

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T43.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

558 Fälle · 68 % Frauen · Gipfel 50 bis unter 55 Jahre · 54 % Innere Medizin’22

Rang 2204 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 44 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,18 %1,0
1 bis unter 5 Jahre155102,7 %1,2
5 bis unter 10 Jahre4220,72 %1,8
10 bis unter 15 Jahre8261,4 %1,0
15 bis unter 18 Jahre346286,1 %1,5
18 bis unter 20 Jahre2510154,5 %1,7
20 bis unter 25 Jahre509419,0 %1,3
25 bis unter 30 Jahre3716216,6 %1,2
30 bis unter 35 Jahre3412226,1 %2,2
35 bis unter 40 Jahre3911287,0 %1,3
40 bis unter 45 Jahre3915247,0 %1,2
45 bis unter 50 Jahre4316277,7 %3,5
50 bis unter 55 Jahre60283211 %2,1
55 bis unter 60 Jahre4817318,6 %2,8
60 bis unter 65 Jahre315265,6 %3,1
65 bis unter 70 Jahre235184,1 %3,3
70 bis unter 75 Jahre216153,8 %3,3
75 bis unter 80 Jahre176113,0 %4,7
80 bis unter 85 Jahre162142,9 %3,1
85 bis unter 90 Jahre8261,4 %3,6
90 bis unter 95 Jahre5230,90 %2,2
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

4.192 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (54 % und 15 %)

  • Innere Medizin54 %2.264
  • Pädiatrie15 %649
  • Intensivmedizin13 %553
  • Kardiologie5,5 %229
  • Gastroenterologie4,6 %193
  • Übrige 16 Abteilungen7,3 %304
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,5 %146
  • Sonstige Fachabteilung0,81 %34
  • Pneumologie0,64 %27
  • Nephrologie0,55 %23
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,41 %17
  • Kinderkardiologie0,29 %12
  • Allgemeine Psychiatrie0,26 %11
  • Chirurgie0,19 %8
  • Geriatrie0,19 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,12 %5
  • Unfallchirurgie0,12 %5
  • Endokrinologie0,072 %3
  • Neurochirurgie0,048 %2
  • Neonatologie0,024 %1
  • Orthopädie0,024 %1
  • Urologie0,024 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Akute Vergiftung durch trizyklische Antidepressiva
43117Primärschlüssel
Vergiftung durch tetrazyklische Antidepressiva
Primärschlüssel
Vergiftung durch trizyklische Antidepressiva
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

43117
Trizyklische Antidepressiva, akute Vergiftung

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Tri- und tetrazyklische Antidepressiva

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte