T42.7 Vergiftung: Antiepileptika, Sedativa und Hypnotika, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Schlafmittel o.n.A.

Schlaftabletten o.n.A.

Schlaftrunk o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T42.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

439 Fälle · 67 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 59 % Innere Medizin’22

Rang 2480 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre8441,8 %1,1
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre8171,8 %1,9
15 bis unter 18 Jahre227155,0 %1,3
18 bis unter 20 Jahre193164,3 %1,1
20 bis unter 25 Jahre389298,7 %1,3
25 bis unter 30 Jahre218134,8 %1,2
30 bis unter 35 Jahre298216,6 %1,3
35 bis unter 40 Jahre279186,2 %1,1
40 bis unter 45 Jahre2411135,5 %1,2
45 bis unter 50 Jahre2414105,5 %1,6
50 bis unter 55 Jahre187114,1 %1,4
55 bis unter 60 Jahre328247,3 %3,3
60 bis unter 65 Jahre3311227,5 %2,5
65 bis unter 70 Jahre228145,0 %2,2
70 bis unter 75 Jahre3410247,7 %1,5
75 bis unter 80 Jahre216154,8 %3,0
80 bis unter 85 Jahre3211217,3 %4,7
85 bis unter 90 Jahre13583,0 %5,8
90 bis unter 95 Jahre144103,2 %2,4
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.442 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Intensivmedizin (59 % und 12 %)

  • Innere Medizin59 %1.442
  • Intensivmedizin12 %292
  • Pädiatrie9,6 %234
  • Neurologie5,7 %139
  • Kardiologie4,4 %108
  • Übrige 21 Abteilungen9,3 %227
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,2 %103
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %37
  • Pneumologie0,74 %18
  • Chirurgie0,66 %16
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,45 %11
  • Geriatrie0,37 %9
  • Allgemeine Psychiatrie0,25 %6
  • Nephrologie0,25 %6
  • Endokrinologie0,16 %4
  • Unfallchirurgie0,16 %4
  • Kinderchirurgie0,082 %2
  • Neurochirurgie0,082 %2
  • Augenheilkunde0,041 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,041 %1
  • Herzchirurgie0,041 %1
  • Kinderkardiologie0,041 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,041 %1
  • Neonatologie0,041 %1
  • Orthopädie0,041 %1
  • Plastische Chirurgie0,041 %1
  • Rheumatologie0,041 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T42.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Schlaftablettenvergiftung mit Suizidabsicht
Primärschlüssel
Vergiftung durch Schlafmittel
Primärschlüssel
Vergiftung durch Schlaftabletten
Primärschlüssel
Vergiftung durch Schlaftrunk
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Antiepileptika, Sedativa und Hypnotika, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte