T42.7 Vergiftung: Antiepileptika, Sedativa und Hypnotika, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Vergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Schlafmittel o.n.A.

Schlaftabletten o.n.A.

Schlaftrunk o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T42.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

382 Fälle · 64 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 58 % Innere Medizin’24

Rang 2623 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 47 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,26 %2,0
1 bis unter 5 Jahre6331,6 %1,8
5 bis unter 10 Jahre3210,79 %1,0
10 bis unter 15 Jahre7071,8 %1,5
15 bis unter 18 Jahre214175,5 %1,2
18 bis unter 20 Jahre173144,5 %1,3
20 bis unter 25 Jahre3410248,9 %1,3
25 bis unter 30 Jahre3313208,6 %1,1
30 bis unter 35 Jahre205155,2 %2,7
35 bis unter 40 Jahre2110115,5 %1,4
40 bis unter 45 Jahre211385,5 %1,7
45 bis unter 50 Jahre198115,0 %1,4
50 bis unter 55 Jahre208125,2 %1,7
55 bis unter 60 Jahre209115,2 %2,1
60 bis unter 65 Jahre2510156,5 %1,5
65 bis unter 70 Jahre12573,1 %2,9
70 bis unter 75 Jahre209115,2 %2,2
75 bis unter 80 Jahre176114,5 %3,9
80 bis unter 85 Jahre298217,6 %3,3
85 bis unter 90 Jahre265216,8 %4,9
90 bis unter 95 Jahre7431,8 %3,7
ab 95 Jahren3120,79 %3,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.333 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Intensivmedizin (58 % und 11 %)

  • Innere Medizin58 %1.350
  • Intensivmedizin11 %265
  • Pädiatrie11 %247
  • Neurologie6,8 %159
  • Kardiologie4,5 %105
  • Übrige 16 Abteilungen8,9 %207
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,5 %104
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %30
  • Geriatrie0,64 %15
  • Pneumologie0,60 %14
  • Chirurgie0,34 %8
  • Nephrologie0,34 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,21 %5
  • Unfallchirurgie0,21 %5
  • Allgemeine Psychiatrie0,17 %4
  • Neonatologie0,13 %3
  • Orthopädie0,13 %3
  • Kinderkardiologie0,086 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,086 %2
  • Urologie0,086 %2
  • Endokrinologie0,043 %1
  • Kinderchirurgie0,043 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T42.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Schlaftablettenvergiftung mit Suizidabsicht
Primärschlüssel
Vergiftung durch Schlafmittel
Primärschlüssel
Vergiftung durch Schlaftabletten
Primärschlüssel
Vergiftung durch Schlaftrunk
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Antiepileptika, Sedativa und Hypnotika, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte