T42.3 Vergiftung: Barbiturate

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Thiobarbiturate T41.1

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T42.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

26 Fälle · 69 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 58 % Innere Medizin’23

Rang 5423 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 75, der Frauen ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1013,8 %1,0
1 bis unter 5 Jahre1013,8 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1103,8 %1,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre40415 %1,5
25 bis unter 30 Jahre1013,8 %1,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre2027,7 %1,0
40 bis unter 45 Jahre1013,8 %1,0
45 bis unter 50 Jahre1013,8 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1103,8 %1,0
55 bis unter 60 Jahre2117,7 %2,5
60 bis unter 65 Jahre2027,7 %3,0
65 bis unter 70 Jahre2027,7 %1,5
70 bis unter 75 Jahre2117,7 %3,5
75 bis unter 80 Jahre33012 %8,0
80 bis unter 85 Jahre1013,8 %8,0
85 bis unter 90 Jahre1103,8 %27,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.333 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Intensivmedizin (58 % und 11 %)

  • Innere Medizin58 %1.350
  • Intensivmedizin11 %265
  • Pädiatrie11 %247
  • Neurologie6,8 %159
  • Kardiologie4,5 %105
  • Übrige 16 Abteilungen8,9 %207
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie4,5 %104
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %30
  • Geriatrie0,64 %15
  • Pneumologie0,60 %14
  • Chirurgie0,34 %8
  • Nephrologie0,34 %8
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,21 %5
  • Unfallchirurgie0,21 %5
  • Allgemeine Psychiatrie0,17 %4
  • Neonatologie0,13 %3
  • Orthopädie0,13 %3
  • Kinderkardiologie0,086 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,086 %2
  • Urologie0,086 %2
  • Endokrinologie0,043 %1
  • Kinderchirurgie0,043 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T42.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Barbituratintoxikation
Primärschlüssel
Vergiftung durch Barbiturate
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Barbiturate

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte