T40.4 Vergiftung: Sonstige synthetische Betäubungsmittel

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Pethidin

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T40.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

17 Fälle · 53 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 58 % Innere Medizin’22

Rang 5795 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 40, der Frauen ab etwa 24 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1015,9 %3,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1105,9 %1,0
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre1015,9 %1,0
20 bis unter 25 Jahre30318 %1,0
25 bis unter 30 Jahre31218 %1,7
30 bis unter 35 Jahre1105,9 %1,0
35 bis unter 40 Jahre1105,9 %2,0
40 bis unter 45 Jahre21112 %4,5
45 bis unter 50 Jahre1105,9 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1105,9 %1,0
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre1015,9 %1,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1105,9 %1,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

955 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (58 % und 12 %)

  • Innere Medizin58 %557
  • Pädiatrie12 %111
  • Intensivmedizin8,4 %80
  • Kardiologie6,1 %58
  • Gastroenterologie4,7 %45
  • Übrige 15 Abteilungen11 %104
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,4 %32
  • Chirurgie1,7 %16
  • Pneumologie1,2 %11
  • Sonstige Fachabteilung1,0 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,84 %8
  • Geriatrie0,73 %7
  • Nephrologie0,42 %4
  • Neurochirurgie0,42 %4
  • Unfallchirurgie0,31 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,21 %2
  • Kinderkardiologie0,21 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,21 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,10 %1
  • Endokrinologie0,10 %1
  • Orthopädie0,10 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T40.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Vergiftung durch Pethidin
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Sonstige synthetische Betäubungsmittel

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte