T40.0 Vergiftung: Opium

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Vergiftungen durch Drogen und andere psychotrope Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T40.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

44 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 64 % Innere Medizin’24

Rang 4811 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 44, der Frauen ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1012,3 %–
15 bis unter 18 Jahre2114,5 %1,0
18 bis unter 20 Jahre3216,8 %–
20 bis unter 25 Jahre3126,8 %1,5
25 bis unter 30 Jahre51411 %1,0
30 bis unter 35 Jahre1102,3 %1,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre3306,8 %–
45 bis unter 50 Jahre1102,3 %1,3
50 bis unter 55 Jahre3036,8 %1,0
55 bis unter 60 Jahre2114,5 %7,0
60 bis unter 65 Jahre2114,5 %8,8
65 bis unter 70 Jahre3126,8 %5,0
70 bis unter 75 Jahre2024,5 %35,0
75 bis unter 80 Jahre3036,8 %3,0
80 bis unter 85 Jahre52311 %3,7
85 bis unter 90 Jahre52311 %1,0
90 bis unter 95 Jahre000–2,5
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

887 Fälle

Überwiegend Innere Medizin (64 %)

  • Innere Medizin64 %568
  • Pädiatrie11 %98
  • Intensivmedizin7,1 %63
  • Kardiologie5,4 %48
  • Gastroenterologie4,5 %40
  • Übrige 12 Abteilungen7,9 %70
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie3,2 %28
  • Pneumologie1,1 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,90 %8
  • Chirurgie0,56 %5
  • Nephrologie0,56 %5
  • Geriatrie0,45 %4
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,45 %4
  • Neurochirurgie0,23 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,11 %1
  • Kinderkardiologie0,11 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,11 %1
  • Orthopädie0,11 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T40.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Akute Vergiftung durch Opium
35889Primärschlüssel
Vergiftung durch Opium
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

35889
Opiat-Vergiftung, akuteICD:T40.1T40.2’26

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Opium

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte