T39.4 Vergiftung: Antirheumatika, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Glukokortikoide T38.0

Salizylate T39.0

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T39.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

32 Fälle · 72 % Frauen · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 45 % Innere Medizin’23

Rang 5240 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 19 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3219,4 %1,3
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre2026,3 %3,5
15 bis unter 18 Jahre70722 %1,0
18 bis unter 20 Jahre72522 %1,4
20 bis unter 25 Jahre2116,3 %1,0
25 bis unter 30 Jahre2026,3 %1,5
30 bis unter 35 Jahre2116,3 %1,0
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre1103,1 %1,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre1013,1 %1,0
55 bis unter 60 Jahre1013,1 %3,0
60 bis unter 65 Jahre1013,1 %5,0
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre2116,3 %4,0
85 bis unter 90 Jahre1103,1 %14,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.162 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (45 % und 34 %)

  • Innere Medizin45 %974
  • Pädiatrie34 %745
  • Intensivmedizin10,0 %216
  • Gastroenterologie3,7 %80
  • Kardiologie2,9 %62
  • Übrige 16 Abteilungen3,9 %85
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,79 %17
  • Neurologie0,60 %13
  • Pneumologie0,46 %10
  • Chirurgie0,42 %9
  • Kinderkardiologie0,42 %9
  • Nephrologie0,42 %9
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,19 %4
  • Neonatologie0,19 %4
  • Geriatrie0,093 %2
  • Orthopädie0,093 %2
  • Endokrinologie0,046 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,046 %1
  • Kinderchirurgie0,046 %1
  • Neurochirurgie0,046 %1
  • Plastische Chirurgie0,046 %1
  • Unfallchirurgie0,046 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Antirheumatika, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte