T39.2 Vergiftung: Pyrazolon-Derivate

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAVergiftungen durch Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T39.-

Die Diagnose „Vergiftung durch Arzneimittel/Drogen“ wird gestellt bei irrtümlicher Einnahme oder unsachgemäßer Anwendung (z.B. Einnahme zwecks Selbsttötung und Tötung).

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

83 Fälle · 65 % Frauen · Gipfel 15 bis unter 18 Jahre · 42 % Innere Medizin’22

Rang 4226 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 31, der Frauen ab etwa 24 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1101,2 %1,0
1 bis unter 5 Jahre8449,6 %1,0
5 bis unter 10 Jahre2022,4 %1,0
10 bis unter 15 Jahre8269,6 %1,1
15 bis unter 18 Jahre112913 %1,4
18 bis unter 20 Jahre3123,6 %1,0
20 bis unter 25 Jahre6157,2 %1,2
25 bis unter 30 Jahre4314,8 %1,0
30 bis unter 35 Jahre5326,0 %1,0
35 bis unter 40 Jahre1011,2 %3,0
40 bis unter 45 Jahre3123,6 %1,0
45 bis unter 50 Jahre3033,6 %1,0
50 bis unter 55 Jahre4224,8 %1,5
55 bis unter 60 Jahre1101,2 %1,0
60 bis unter 65 Jahre5236,0 %2,4
65 bis unter 70 Jahre2022,4 %1,5
70 bis unter 75 Jahre4224,8 %1,3
75 bis unter 80 Jahre3213,6 %6,0
80 bis unter 85 Jahre5146,0 %2,8
85 bis unter 90 Jahre4134,8 %4,3
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.125 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (42 % und 36 %)

  • Innere Medizin42 %887
  • Pädiatrie36 %764
  • Intensivmedizin10 %213
  • Gastroenterologie4,4 %94
  • Kardiologie4,2 %90
  • Übrige 15 Abteilungen3,6 %77
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,71 %15
  • Pneumologie0,61 %13
  • Kinderkardiologie0,56 %12
  • Nephrologie0,47 %10
  • Neurologie0,33 %7
  • Chirurgie0,24 %5
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,24 %5
  • Geriatrie0,094 %2
  • Kinderchirurgie0,094 %2
  • Endokrinologie0,047 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,047 %1
  • Herzchirurgie0,047 %1
  • Orthopädie0,047 %1
  • Strahlenheilkunde0,047 %1
  • Unfallchirurgie0,047 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T39.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Vergiftung durch Pyrazolon-Derivate
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Vergiftung: Pyrazolon-Derivate

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte