DRGSystemDeutschland

T32.9-!Verätzungen von 90 % oder mehr der Körperoberfläche

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenkode
Ausrufezeichenschlüsselnummer (sekundäre Schlüsselnummer): Sie darf nicht allein benutzt werden, kann aber zusätzlich zu einem Primärkode angegeben werden, um eine Diagnose näher zu spezifizieren.
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Dekubitalgeschwüre Grad 4 / Schwerste Verbrennungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes10

T32.90!Weniger als 10 % oder nicht näher bezeichneter Anteil von Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.91!10-19 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.92!20-29 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.93!30-39 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.94!40-49 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.95!50-59 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.96!60-69 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.97!70-79 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.98!80-89 % Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode
T32.99!90 % oder mehr Verätzungen 3. GradesMorbi-RSA’25Ausrufezeichenkode

Änderungen

2010Bestand
Verätzungen von 90 % oder mehr der Körperoberfläche

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte