T28.6 Verätzung des Ösophagus

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Angiodysplasie mit Blutung, Insuffizienzen von Anastomosen und Nähten nach Operationen am sonstigen Verdauungstrakt, Malabsorption nach chirurgischem Eingriff, anderenorts nicht klassifiziert, Strikturen nach endoskopischen Eingriffen und Operationen am Verdauungstrakt, Fremdkörp er im Verdauungstrakt, Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T28.-FoKA: Konsens

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

251 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 31 % Innere Medizin’24

Rang 3025 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 42, der Frauen ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3211,2 %3,0
1 bis unter 5 Jahre62243825 %5,1
5 bis unter 10 Jahre5412,0 %4,6
10 bis unter 15 Jahre12574,8 %5,1
15 bis unter 18 Jahre8353,2 %6,3
18 bis unter 20 Jahre2110,80 %1,5
20 bis unter 25 Jahre10644,0 %7,4
25 bis unter 30 Jahre141135,6 %5,4
30 bis unter 35 Jahre6332,4 %10,2
35 bis unter 40 Jahre14685,6 %10,9
40 bis unter 45 Jahre171256,8 %7,1
45 bis unter 50 Jahre191637,6 %7,9
50 bis unter 55 Jahre8713,2 %8,4
55 bis unter 60 Jahre9633,6 %15,8
60 bis unter 65 Jahre8443,2 %23,1
65 bis unter 70 Jahre6332,4 %7,3
70 bis unter 75 Jahre10644,0 %21,5
75 bis unter 80 Jahre11744,4 %7,0
80 bis unter 85 Jahre9453,6 %7,4
85 bis unter 90 Jahre12934,8 %8,6
90 bis unter 95 Jahre4221,6 %5,0
ab 95 Jahren2020,80 %5,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

369 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Innere Medizin, hat 31 %

  • Innere Medizin31 %114
  • Pädiatrie23 %85
  • Gastroenterologie12 %45
  • Kinderchirurgie10 %38
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,7 %32
  • Übrige 13 Abteilungen15 %55
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin4,9 %18
  • Chirurgie2,7 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,4 %5
  • Kardiologie1,4 %5
  • Unfallchirurgie1,4 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,81 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,54 %2
  • Kinderkardiologie0,54 %2
  • Geriatrie0,27 %1
  • Nephrologie0,27 %1
  • Plastische Chirurgie0,27 %1
  • Pneumologie0,27 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T28.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Ösophagusverätzung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verätzung des Ösophagus

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte