DRGSystemDeutschland

T25.2-Verbrennung 2. Grades der Knöchelregion und des Fußes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Urtikaria und Erythem / Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel / Hauteruptionen durch Drogen oder Arzneimittel / Verbrennungen moderaten Schweregrads — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

T25.20Verbrennung Grad 2a der Knöchelregion und des FußesMorbi-RSA’25
T25.21Verbrennung Grad 2b der Knöchelregion und des FußesMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1693 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,006 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 22, der Frauen ab etwa 11 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr8547388,5 %3,7
1 bis unter 5 Jahre29717512230 %3,5
5 bis unter 10 Jahre7133387,1 %3,9
10 bis unter 15 Jahre4723244,7 %2,8
15 bis unter 18 Jahre205152,0 %6,2
18 bis unter 20 Jahre9540,90 %5,4
20 bis unter 25 Jahre3725123,7 %4,4
25 bis unter 30 Jahre4228144,2 %6,3
30 bis unter 35 Jahre3622143,6 %7,4
35 bis unter 40 Jahre5331225,3 %5,4
40 bis unter 45 Jahre2916132,9 %6,9
45 bis unter 50 Jahre3019113,0 %7,4
50 bis unter 55 Jahre4329144,3 %7,2
55 bis unter 60 Jahre4629174,6 %6,0
60 bis unter 65 Jahre372983,7 %10,4
65 bis unter 70 Jahre413474,1 %10,2
70 bis unter 75 Jahre251962,5 %13,6
75 bis unter 80 Jahre18991,8 %9,1
80 bis unter 85 Jahre191271,9 %8,6
85 bis unter 90 Jahre7430,70 %14,1
90 bis unter 95 Jahre5320,50 %7,3
ab 95 Jahren6330,60 %6,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,5 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 10,4 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

1.392 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 33 %

  • Plastische Chirurgie33 %457
  • Kinderchirurgie20 %283
  • Chirurgie14 %196
  • Pädiatrie13 %175
  • Unfallchirurgie10 %145
  • Übrige 14 Abteilungen9,8 %136
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie3,6 %50
  • Intensivmedizin2,9 %40
  • Innere Medizin0,79 %11
  • Sonstige Fachabteilung0,57 %8
  • Dermatologie0,43 %6
  • Gastroenterologie0,43 %6
  • Gefäßchirurgie0,43 %6
  • Geriatrie0,22 %3
  • Endokrinologie0,072 %1
  • Kinderkardiologie0,072 %1
  • Neonatologie0,072 %1
  • Nephrologie0,072 %1
  • Neurologie0,072 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,072 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T25.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung 2. Grades der Knöchelregion und des Fußes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte