T22.3- Verbrennung 3. Grades der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSADekubitalgeschwüre Grad 1-2 oder n.n.bez. / Ausgedehnte Verbrennungen / Erfrierungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat am Arm korrekt kodiert? T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken oder T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes4

T22.30 Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 1
T22.31 Unterarm und EllenbogenMorbi-RSA⚖ 1
T22.32 (Ober-) Arm und SchulterregionMorbi-RSA⚖ 2
T22.33 AchselhöhleMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

440 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 31 % Plastische Chirurgie’22

Rang 2477 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 37, der Frauen ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10822,3 %15,5
1 bis unter 5 Jahre77423518 %8,9
5 bis unter 10 Jahre3118137,0 %4,5
10 bis unter 15 Jahre154113,4 %3,2
15 bis unter 18 Jahre9272,0 %5,4
18 bis unter 20 Jahre8351,8 %7,8
20 bis unter 25 Jahre308226,8 %12,0
25 bis unter 30 Jahre2212105,0 %12,5
30 bis unter 35 Jahre3118137,0 %19,1
35 bis unter 40 Jahre171343,9 %23,5
40 bis unter 45 Jahre191724,3 %14,6
45 bis unter 50 Jahre161153,6 %13,1
50 bis unter 55 Jahre181354,1 %24,9
55 bis unter 60 Jahre241865,5 %21,3
60 bis unter 65 Jahre181264,1 %25,3
65 bis unter 70 Jahre231495,2 %18,7
70 bis unter 75 Jahre201194,5 %28,2
75 bis unter 80 Jahre132113,0 %14,9
80 bis unter 85 Jahre197124,3 %23,6
85 bis unter 90 Jahre12572,7 %18,8
90 bis unter 95 Jahre8351,8 %14,4
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.292 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 31 %

  • Plastische Chirurgie31 %717
  • Kinderchirurgie27 %608
  • Pädiatrie17 %384
  • Chirurgie10 %233
  • Unfallchirurgie8,2 %189
  • Übrige 11 Abteilungen7,0 %161
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %55
  • Sonstige Fachabteilung1,7 %40
  • Orthopädie1,2 %28
  • Dermatologie0,57 %13
  • Innere Medizin0,57 %13
  • Geriatrie0,13 %3
  • Neonatologie0,13 %3
  • Gastroenterologie0,087 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,087 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,044 %1
  • Pneumologie0,044 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung 3. Grades der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte