T22.32 Verbrennung 3. Grades der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand: (Ober-) Arm und Schulterregion

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADekubitalgeschwüre Grad 1-2 oder n.n.bez. / Ausgedehnte Verbrennungen / Erfrierungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 SEG-4-Empfehlungen · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

1. Was ist die Hauptdiagnose bei Aufnahme zur geplanten Folgebehandlung nach Verbrennungen wie z. B. zur Transplantation oder zum Debridement? 2. Was ist die Hauptdiagnose bei Aufnahme zur Behandlung von Spätfolgen/Folgezuständen nach Verbrennungen wie z. B. Narbenkontrakturen?

Wie wird ein Doxorubicin-Paravasat am Arm korrekt kodiert? T80.- Komplikationen nach Infusion, Transfusion oder Injektion zu therapeutischen Zwecken oder T22.- Verbrennung oder Verätzung der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

440 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 31 % Plastische Chirurgie’22

Die Statistik weist T22.32 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu T22.3 mit allen Subkodes.

Rang 2477 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 37, der Frauen ab etwa 27 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr10822,3 %15,5
1 bis unter 5 Jahre77423518 %8,9
5 bis unter 10 Jahre3118137,0 %4,5
10 bis unter 15 Jahre154113,4 %3,2
15 bis unter 18 Jahre9272,0 %5,4
18 bis unter 20 Jahre8351,8 %7,8
20 bis unter 25 Jahre308226,8 %12,0
25 bis unter 30 Jahre2212105,0 %12,5
30 bis unter 35 Jahre3118137,0 %19,1
35 bis unter 40 Jahre171343,9 %23,5
40 bis unter 45 Jahre191724,3 %14,6
45 bis unter 50 Jahre161153,6 %13,1
50 bis unter 55 Jahre181354,1 %24,9
55 bis unter 60 Jahre241865,5 %21,3
60 bis unter 65 Jahre181264,1 %25,3
65 bis unter 70 Jahre231495,2 %18,7
70 bis unter 75 Jahre201194,5 %28,2
75 bis unter 80 Jahre132113,0 %14,9
80 bis unter 85 Jahre197124,3 %23,6
85 bis unter 90 Jahre12572,7 %18,8
90 bis unter 95 Jahre8351,8 %14,4
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

2.292 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 31 %

  • Plastische Chirurgie31 %717
  • Kinderchirurgie27 %608
  • Pädiatrie17 %384
  • Chirurgie10 %233
  • Unfallchirurgie8,2 %189
  • Übrige 11 Abteilungen7,0 %161
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin2,4 %55
  • Sonstige Fachabteilung1,7 %40
  • Orthopädie1,2 %28
  • Dermatologie0,57 %13
  • Innere Medizin0,57 %13
  • Geriatrie0,13 %3
  • Neonatologie0,13 %3
  • Gastroenterologie0,087 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,087 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,044 %1
  • Pneumologie0,044 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T22.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Armverbrennung 3. Grades
Primärschlüssel
Schulterverbrennung 3. Grades
Primärschlüssel
Verbrennung der Skapularregion 3. Grades
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung 3. Grades der Schulter und des Armes, ausgenommen Handgelenk und Hand: (Ober-) Arm und Schulterregion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte