DRGSystemDeutschland

T21.8-Verbrennung Grad 2b des Rumpfes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Urtikaria und Erythem / Dermatitis durch aufgenommene Nahrungsmittel / Hauteruptionen durch Drogen oder Arzneimittel / Verbrennungen moderaten Schweregrads — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes7

T21.80Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
T21.81Brustdrüse [Mamma]Morbi-RSA’25
T21.82Thoraxwand ausgenommen Brustdrüse und -warzeMorbi-RSA’25
T21.83BauchdeckeMorbi-RSA’25
T21.84Rücken [jeder Teil]Morbi-RSA’25
T21.85(Äußeres) GenitaleMorbi-RSA’25
T21.89Sonstige TeileMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 1917 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 9 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4024165,1 %6,1
1 bis unter 5 Jahre28917411537 %5,4
5 bis unter 10 Jahre6830388,7 %5,4
10 bis unter 15 Jahre5120316,5 %4,3
15 bis unter 18 Jahre11741,4 %10,1
18 bis unter 20 Jahre12571,5 %5,5
20 bis unter 25 Jahre261883,3 %7,6
25 bis unter 30 Jahre2110112,7 %8,8
30 bis unter 35 Jahre2612143,3 %11,4
35 bis unter 40 Jahre219122,7 %8,0
40 bis unter 45 Jahre2716113,5 %12,3
45 bis unter 50 Jahre211292,7 %10,2
50 bis unter 55 Jahre2411133,1 %12,6
55 bis unter 60 Jahre2413113,1 %9,0
60 bis unter 65 Jahre2313102,9 %12,9
65 bis unter 70 Jahre181442,3 %23,7
70 bis unter 75 Jahre181352,3 %13,9
75 bis unter 80 Jahre228142,8 %22,8
80 bis unter 85 Jahre163132,1 %15,6
85 bis unter 90 Jahre15691,9 %14,5
90 bis unter 95 Jahre4130,51 %17,7
ab 95 Jahren3210,38 %21,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.968 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kinderchirurgie, hat 34 %

  • Kinderchirurgie34 %1.014
  • Plastische Chirurgie23 %681
  • Pädiatrie17 %518
  • Chirurgie10 %299
  • Unfallchirurgie7,7 %228
  • Übrige 15 Abteilungen7,7 %228
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin3,1 %91
  • Orthopädie1,1 %33
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %32
  • Innere Medizin0,44 %13
  • Dermatologie0,37 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,34 %10
  • Geriatrie0,34 %10
  • Urologie0,27 %8
  • Neurologie0,20 %6
  • Kinderkardiologie0,17 %5
  • Kardiologie0,10 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,067 %2
  • Neonatologie0,067 %2
  • Gastroenterologie0,034 %1
  • Pneumologie0,034 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung Grad 2b des Rumpfes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte