DRGSystemDeutschland

T21.3-Verbrennung 3. Grades des Rumpfes

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA’25
Dekubitalgeschwüre Grad 1-2 oder n.n.bez. / Ausgedehnte Verbrennungen / Erfrierungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes7

T21.30Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA’25
T21.31Brustdrüse [Mamma]Morbi-RSA’25
T21.32Thoraxwand ausgenommen Brustdrüse und -warzeMorbi-RSA’25
T21.33BauchdeckeMorbi-RSA’25
T21.34Rücken [jeder Teil]Morbi-RSA’25
T21.35(Äußeres) GenitaleMorbi-RSA’25
T21.39Sonstige TeileMorbi-RSA’25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2234 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 42, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6241,1 %14,3
1 bis unter 5 Jahre81503115 %12,7
5 bis unter 10 Jahre4724238,4 %8,3
10 bis unter 15 Jahre2714134,8 %19,1
15 bis unter 18 Jahre141222,5 %32,5
18 bis unter 20 Jahre3300,54 %–
20 bis unter 25 Jahre10551,8 %12,7
25 bis unter 30 Jahre18993,2 %20,0
30 bis unter 35 Jahre191363,4 %22,9
35 bis unter 40 Jahre201283,6 %43,1
40 bis unter 45 Jahre231584,1 %28,4
45 bis unter 50 Jahre15962,7 %22,9
50 bis unter 55 Jahre15782,7 %25,3
55 bis unter 60 Jahre2110113,8 %33,4
60 bis unter 65 Jahre3517186,3 %25,8
65 bis unter 70 Jahre4525208,1 %25,3
70 bis unter 75 Jahre4020207,2 %23,1
75 bis unter 80 Jahre2816125,0 %25,8
80 bis unter 85 Jahre4821278,6 %25,8
85 bis unter 90 Jahre2310134,1 %23,4
90 bis unter 95 Jahre173143,0 %23,4
ab 95 Jahren3120,54 %32,5

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

2.968 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Kinderchirurgie, hat 34 %

  • Kinderchirurgie34 %1.014
  • Plastische Chirurgie23 %681
  • Pädiatrie17 %518
  • Chirurgie10 %299
  • Unfallchirurgie7,7 %228
  • Übrige 15 Abteilungen7,7 %228
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin3,1 %91
  • Orthopädie1,1 %33
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %32
  • Innere Medizin0,44 %13
  • Dermatologie0,37 %11
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,34 %10
  • Geriatrie0,34 %10
  • Urologie0,27 %8
  • Neurologie0,20 %6
  • Kinderkardiologie0,17 %5
  • Kardiologie0,10 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,067 %2
  • Neonatologie0,067 %2
  • Gastroenterologie0,034 %1
  • Pneumologie0,034 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung 3. Grades des Rumpfes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte