T20.3 Verbrennung 3. Grades des Kopfes und des Halses

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Dekubitalgeschwüre Grad 1-2 oder n.n.bez. / Ausgedehnte Verbrennungen / Erfrierungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T20.-FoKA: Konsens

Verätzung durch Lauge im Bereich Mund, Rachen, Ösophagus, Magenkorpus. Kann zusätzlich zu den einzelnen Kodes aus T28.- Verbrennung oder Verätzung sonstiger innerer Organe noch ein Kode aus T29.- Verbrennungen oder Verätzungen mehrerer Körperregionen kodiert werden? Bei den Inklusiva zu T29.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

266 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 5 bis unter 10 Jahre · 39 % Plastische Chirurgie’24

Rang 2966 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 46, der Frauen ab etwa 51 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr4311,5 %53,0
1 bis unter 5 Jahre249159,0 %10,6
5 bis unter 10 Jahre31161512 %15,4
10 bis unter 15 Jahre191457,1 %2,2
15 bis unter 18 Jahre8353,0 %17,0
18 bis unter 20 Jahre2200,75 %6,7
20 bis unter 25 Jahre8353,0 %66,8
25 bis unter 30 Jahre6512,3 %25,0
30 bis unter 35 Jahre8533,0 %46,8
35 bis unter 40 Jahre9903,4 %11,1
40 bis unter 45 Jahre5501,9 %20,4
45 bis unter 50 Jahre13854,9 %36,0
50 bis unter 55 Jahre13674,9 %16,4
55 bis unter 60 Jahre2010107,5 %29,0
60 bis unter 65 Jahre209117,5 %12,6
65 bis unter 70 Jahre231768,6 %9,0
70 bis unter 75 Jahre11564,1 %22,9
75 bis unter 80 Jahre13764,9 %15,1
80 bis unter 85 Jahre15875,6 %18,8
85 bis unter 90 Jahre11654,1 %10,8
90 bis unter 95 Jahre3211,1 %18,5
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

1.711 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Plastische Chirurgie, hat 39 %

  • Plastische Chirurgie39 %659
  • Kinderchirurgie21 %366
  • Unfallchirurgie10 %176
  • Pädiatrie10 %174
  • Chirurgie6,8 %117
  • Übrige 15 Abteilungen13 %219
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin4,0 %69
  • Orthopädie1,6 %28
  • Sonstige Fachabteilung1,5 %26
  • Innere Medizin1,4 %24
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde1,3 %23
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,82 %14
  • Dermatologie0,64 %11
  • Augenheilkunde0,53 %9
  • Pneumologie0,29 %5
  • Kardiologie0,23 %4
  • Geriatrie0,12 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,058 %1
  • Gastroenterologie0,058 %1
  • Neonatologie0,058 %1
  • Neurologie0,058 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T20.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Halsverbrennung 3. Grades
Primärschlüssel
Kopfverbrennung 3. Grades
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verbrennung 3. Grades des Kopfes und des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte