T06.- Sonstige Verletzungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen, anderenorts nicht klassifiziert

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes7

T06.0 Verletzungen des Gehirns und der Hirnnerven kombiniert mit Verletzungen von Nerven und Rückenmark in HalshöheCCL:234Morbi-RSA⚖ 1
T06.1 Verletzungen der Nerven und des Rückenmarkes mit Beteiligung mehrerer sonstiger KörperregionenCCL:234Morbi-RSA⚖ 1
T06.2 Verletzungen von Nerven mit Beteiligung mehrerer KörperregionenMorbi-RSA⚖ 1
T06.3 Verletzungen von Blutgefäßen mit Beteiligung mehrerer KörperregionenMorbi-RSA⚖ 1
T06.4 Verletzungen von Muskeln und Sehnen mit Beteiligung mehrerer KörperregionenMorbi-RSA⚖ 1
T06.5 Verletzungen mit Beteiligung von intrathorakalen Organen und intraabdominalen Organen oder intrathorakalen Organen und BeckenorganenCCL:23Morbi-RSA⚖ 1
T06.8 Sonstige näher bezeichnete Verletzungen mit Beteiligung mehrerer KörperregionenMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

10 Fälle · 70 % Männer · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 30 % Chirurgie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter T06.-.

Rang 1453 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 29, der Frauen ab etwa 11 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre10110 %2,0
10 bis unter 15 Jahre20220 %18,5
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre11010 %2,0
20 bis unter 25 Jahre11010 %4,0
25 bis unter 30 Jahre22020 %53,5
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre000––
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre11010 %1,0
55 bis unter 60 Jahre22020 %1,0
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

10 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 30 %

  • Chirurgie30 %3
  • Unfallchirurgie30 %3
  • Innere Medizin10 %1
  • Kinderchirurgie10 %1
  • Neurologie10 %1
  • Übrige 1 Abteilungen10 %1
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie10 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Verletzungen mit Beteiligung mehrerer Körperregionen, anderenorts nicht klassifiziert

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte