T01.6 Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Regionen der oberen Extremität(en) und mehrerer Regionen der unteren Extremität(en)

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASchwere Frakturen des Beckens und der unteren Extremität / Schwerwiegende offene Wunden / Umschriebene Hirnverletzungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Offene Wunden an Lokalisationen, die unter T01.2 und T01.3 klassifizierbar sind

Exklusive:

Mit Beteiligung des Thorax, des Abdomens, der Lumbosakralgegend oder des Beckens T01.8

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T01.-

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

9 Fälle · 78 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 28 % Chirurgie’23

Rang 6340 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 43, der Frauen ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre21122 %3,5
30 bis unter 35 Jahre11011 %3,0
35 bis unter 40 Jahre11011 %1,0
40 bis unter 45 Jahre11011 %1,0
45 bis unter 50 Jahre11011 %1,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre11011 %5,0
70 bis unter 75 Jahre11011 %3,0
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre10111 %1,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

72 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 28 %

  • Chirurgie28 %20
  • Unfallchirurgie17 %12
  • Orthopädie14 %10
  • Kinderchirurgie9,7 %7
  • Pädiatrie9,7 %7
  • Übrige 7 Abteilungen22 %16
▸ Übrige einzeln
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,3 %6
  • Innere Medizin4,2 %3
  • Intensivmedizin4,2 %3
  • Dermatologie1,4 %1
  • Kardiologie1,4 %1
  • Neurologie1,4 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,4 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T01.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Mehrere offene Wunden an der oberen Extremität und an der unteren Extremität
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunden mit Beteiligung mehrerer Regionen der oberen Extremität(en) und mehrerer Regionen der unteren Extremität(en)

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte