T00.0 Oberflächliche Verletzungen mit Beteiligung von Kopf und Hals

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Oberflächliche Verletzungen an Lokalisationen, die unter S00.- und S10.- klassifizierbar sind

Exklusive:

Mit Beteiligung sonstiger Körperregion(en) T00.8

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über T00.-

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

265 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 56 % Innere Medizin’23

Rang 3014 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 62, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre4221,5 %2,3
5 bis unter 10 Jahre1100,38 %1,0
10 bis unter 15 Jahre4221,5 %2,8
15 bis unter 18 Jahre5231,9 %1,0
18 bis unter 20 Jahre3301,1 %6,7
20 bis unter 25 Jahre7612,6 %1,3
25 bis unter 30 Jahre6332,3 %3,7
30 bis unter 35 Jahre8803,0 %3,8
35 bis unter 40 Jahre12934,5 %2,9
40 bis unter 45 Jahre201647,5 %1,9
45 bis unter 50 Jahre13584,9 %4,1
50 bis unter 55 Jahre211567,9 %4,4
55 bis unter 60 Jahre12394,5 %4,6
60 bis unter 65 Jahre181536,8 %10,8
65 bis unter 70 Jahre231588,7 %4,8
70 bis unter 75 Jahre2414109,1 %5,7
75 bis unter 80 Jahre181086,8 %6,8
80 bis unter 85 Jahre32151712 %7,9
85 bis unter 90 Jahre29131611 %8,1
90 bis unter 95 Jahre4311,5 %13,5
ab 95 Jahren1010,38 %6,0

Behandelnde Fachabteilung

403 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Chirurgie (56 % und 18 %)

  • Innere Medizin56 %227
  • Chirurgie18 %73
  • Pädiatrie9,2 %37
  • Unfallchirurgie6,9 %28
  • Orthopädie3,5 %14
  • Übrige 11 Abteilungen6,0 %24
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie1,7 %7
  • Geriatrie1,2 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,74 %3
  • Intensivmedizin0,50 %2
  • Dermatologie0,25 %1
  • Gastroenterologie0,25 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,25 %1
  • Kardiologie0,25 %1
  • Nephrologie0,25 %1
  • Neurochirurgie0,25 %1
  • Sonstige Fachabteilung0,25 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu T00.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Oberflächliche Verletzungen mit Beteiligung von Kopf und Hals

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte